Tomorrow is not promised
Today is life’s greatest gift
Very soon, daily, it is finished
Tomorrow is not promised
Today alone is the paradigm shift
The experimental drift
The drop and the lift.
– Che Chidi Chukwumerije
Tomorrow is not promised
Today is life’s greatest gift
Very soon, daily, it is finished
Tomorrow is not promised
Today alone is the paradigm shift
The experimental drift
The drop and the lift.
– Che Chidi Chukwumerije
Energiewende
wendet sich gegen wen?
Und wendet sich zu wessen Gunsten?
Der Planet Erde wird davon profitieren.
Doch wer wird dieses Erdreich erben?
Die Milden
oder die Wilden?
Energiewende ohne Soziale Gerechtigkeit wäre:
die tiefste Entwertung der Wissenschaft;
der endgültige Sieg der Reichen über die Armen;
ein Hohnlied gegen Evolution und Zivilisation;
ein tönernes Erz und eine klingende Schelle.
Parallel zur Energiewende
brauchen wir eine Humanitätswende.
Brauchen wir eine bessere Welt für ALLE.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Felsenmeer
Treppengeländer am Berg der unsichtbaren Riesen..
Tummelplatz im Wald der verschwundenen Zwerge..
Heimliches Versteck unserer vergessenen Elfen…
Und nach dem wir die Welt zerstört haben,
die sie uns über Jahrmillionen vorbereiteten,
flüchten wir zu ihrem Felsenmeer
um zu genießen noch einmal
ihre Nähe und ihre Magie.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung


Eine Kerze, die bleibt,
verschwindet
Eine Kerze, die verschwindet,
bleibt
Ein Wort, das behalten wird,
verschwindet
Ein Wort, das gegeben wird,
bleibt und bindet
Jeder Traum und jeder Wunsch,
der am Ende des Lebens
unversucht geblieben ist,
bindet.
Die Friedhöfe sind voll
Häuser und Märkte sind voll
Unsere Erinnerungen sind voll
von erdgebundenen Geistern.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Die Tage kommen und gehen
Die Hochzeitstage
Liebe basiert zum Teil auf Wiedersehen
Immer wieder im selben Geschehen
Wie Geburts-, Todes- und Hochzeitstage.
Die Tage kommen und gehen
Die Tage unseres Lebens…
Sie verschwinden im Handumdrehen
In Bekanntschaften, Freundschaften, Ehen –
Du hältst Dich an ihnen fest, vergebens.
Die Tage kommen und gehen
Und wir gehen weiter,
Weiterwachsend, bleiben nie stehen,
Hochzeitstage auf Immer Wiedersehen
Wie unsere kleine Himmelsleiter.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung


Du baust und baust
und vertraust, daß andere
Hände weiterbauen werden nach
Deinem Ende, denn fertig wirst Du nicht.
Du baust und baust
und vertraust, obwohl keiner
in Sicht ist, egal wie lang
egal wie weit Du schaust.
Die Kante des Geschehens bricht ab
wie Kekse, verkrümelt jeden Sonnenaufgang
mit unrealistischen Möglichkeiten, zu klein
zum Greifen und ohne Gewicht.
Doch. Du baust und baust, denn
Bauen an sich ist bereits eine fertige Kunst
und Leben ist ewiglich die eine Baukunst
die Deinen Horizont behaust.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Wenn Freunde
aus dem Hinterhalt
angreifen…
Und Feinde
offen und direkt zuschlagen
ohne auszuschweifen –
Diese Erfahrung
verhilft uns zum schnelleren
tieferen Ausreifen.
Wissen macht traurig
Weisheit macht vorsichtig
Freunde können Feinde sein im Geiste.
Feinde können Freunde sein Deiner Werte.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Trennwand
trenn Dich von der Trendwand.
– laß das linke ins rechte
und das rechte ins linke Herz blicken.
– laß das männliche ins weibliche und
das Weibliche ins Männliche hineingucken.
– laß das junge ins alte,
das alte ins junge Gemüt Einsicht erhalten.
– laß das fremde ins fremde, laß das
menschliche im menschlichen sich einschalten.
Trennwand,
trenn Dich von der Trendwand –
… befreie uns von dem Trendwahn.
Es gibt stets mehr Optionen, als ich ahn.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Kann es sein, daß
Kinder aus der Zukunft kommen,
in die Gegenwart geboren werden und
in der Vergangenheit sterben?
Wir wissen als Kinder mehr
als wir verstehen,
ringen als Erwachsene mit der Diskrepanz
zwischen Wissen und Verstehen –
Und sterben als Greise, die
weniger wissen als sie
vorgeben, oder glauben, zu verstehen.
Für manche fängt das Leben mit vierzig an
Für manch andere ist es mit vierzig
schon längst getan.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Die Gespräche fingen an
sich innerlich zu wiederholen
Dennoch veränderten sie sich
in ihren äußeren Inhalten
Sie selbst wurden älter
wurden zu Symbolen
Vergaßen ihre neuen Worte
Erinnerten sich nur an die alten
Sehr leicht auszudrücken
in den einfachsten Parolen:
Ich liebte mal Deine glatte Haut,
jetzt lieb ich Deine Falten.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung