Loslassen
Nicht hassen
Einfach loslassen
Die Vergangenheit verlassen
Die Gegenwart niemals verpassen.
Einfach loslassen
Nicht hassen.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Loslassen
Nicht hassen
Einfach loslassen
Die Vergangenheit verlassen
Die Gegenwart niemals verpassen.
Einfach loslassen
Nicht hassen.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
One vital characteristic of the present is that it cannot fathom what invention or innovation the distant future will bring. Sure, it can imagine what new thing it would like to create or invent, based on the needs and gaps it sees today; but what startling new, and startlingly different, state or technology will rule reality long after it is gone, it cannot imagine now. Thus, it can not conceive at this moment the lens through which the future will look back at it, and appraise and critic or judge or justify it, one day, in a distant time, when the world has changed again.
Nor does it need to know. The present’s duty is to live proudly and thoroughly with a full chest. The more completely it gives and exhausts of itself, the more startling and magical and new the future will be which it shall one day birth. And whatever that future wants to think of it, let it do so. The most important thing, and all the present needs to know, is that it has honestly lived its best and fullest life to the utmost of its capabilities. This is the only tribute it owes to Reality and to the inexorable and unstoppable march of progress, change and development through eternal time.
Che Chidi Chukwumerije
Undulating Plains
If you don‘t know what to say,
Don‘t say anything.
If you have nothing to say,
Say nothing.
If it’s not yet ripe for saying,
Don’t say it.
If you lack clarity,
Look for it and wait for it.
Be silent, prayerful and observant;
Silence is the garden, clarity is the plant;
To discover what you really need and want.
Che Chidi Chukwumerije
Poems from the inner river
Alles, was eine Frage auslösen kann,
wenn der Gefragte etwas anderes hört
als der Fragende vielleicht beabsichtige.
Alles, was eine Frage im anderen stört.
Worte. So unzureichend als Kommunikationsmittel,
aber was anderes haben wir ja nicht.
Also brauchen Worte Taten als Unterstützung,
sonst erfüllen sie selten ausreichend ihre Pflicht.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Frauen dürsten mit ihren Gefühlen,
denkt Mann –
Männer dürsten mit ihren Gewühlen,
denkt Frau.
Und beide denken und kalkulieren
und rechnen und denken nach und taktieren
und unterscheiden sich nicht so sehr voneinander.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Wo war ich gerade?
In einem Traum.
Wo bin ich gerade?
Physisch in einem Raum.
Wo will ich hin?
Dorthin, wo der Baum
geht, wenn seine Wurzeln
verschwinden, geahnt kaum.
Etwas erleben und erhalten
hinter dem Grenzsaum,
und zurück kehren
verträumt wie Seeschaum.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ich kann tausend unterschiedliche Sachen
zeitgleich fühlen und emotional erleben,
mehrfach und in die Tiefe lieben, weinen, lachen,
suchen, finden, nehmen, geben und vergeben,
alles mögliche und unmögliche machen,
und aus dem Innersten wirklich ganz leben.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ich denke nach
Nach Dir.
Ich sehe nach
Nach Dir.
Ich hole nach
Nach Dir.
Ich eile nach
Nach Dir.
Ich frage nach
Nach Dir.
Ich gebe nach
Nach Dir.
Ich weine nach
Nach Dir.
Ich komme nach
Nach Dir.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Du hörst auf so viel da draußen –
Wieso hörst Du nicht auch
auf Deine eigene innere Stimme
hier drinnen tief im Bauch?
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung