Ein Atmen
aus Atmen
besteht
durch Atmen.
Ein Halten
aus Halten
gewinnt
durch Halten.
Atme durch
Halte durch
Durch Deine Beharrlichkeit
kommst Du durch.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ein Atmen
aus Atmen
besteht
durch Atmen.
Ein Halten
aus Halten
gewinnt
durch Halten.
Atme durch
Halte durch
Durch Deine Beharrlichkeit
kommst Du durch.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Die Welt
so schwer sie war
wurde mir leer und leicht
Nichts fesselt mich mehr
Nichts erfüllt, befriedigt
Nichts reicht
Interesse ist
ein Bewusstsein, das gerne
allem Durchschauten entweicht.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Unausgesprochen
klärt sich vieles
ausgesprochen gut
Schweigen
unterschiedlicher Arten
hat mir das Leben beigebracht
Und warten
Vieles klärt sich
von alleine ohne Worte
und erklärt sich in der Tat
letztendlich.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Die Ruhe
Fest und weich
wie ein Paar Schuhe
Der Erdreich
Rauh und laut
voller List, Tücke, Streich
Unter meiner Haut
die Ruhe –
Hat noch nie jemand geklaut.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Jeder geht
wenn die Fahne weht
und die Uhr bleiben steht
Schätze Eure letzten Stunden
in vertrauten Runden
denn das Ende hat Dich gefunden
Blume und Gras
Erdenleben, Liebe und Hass
Alles endet, was einst Leben besaß.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Where do you live?
In your head.
Where do you spend the most time?
In your head.
Where do you hold the most conversations?
In your head.
With whom?
With yourself, through the agency of your thoughts..
Where should you live?
In your heart.
Where should you spend the most time?
In your heart.
Where should you hold the most conversations?
In your heart.
With whom?
With God, through the agency of your inner voice.
Che Chidi Chukwumerije
Poems from the inner river
Ein bißchen Lachen
Ein bisschen Weinen
Und Du bist mit
Dir selbst im Reinen.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ich höre Schweigen
wie ich Ton höre;
Ich höre das Nichts,
ich höre Lautlosigkeit
als wären sie Chöre;
Alles hat etwas, zu sagen,
nicht mal das Schweigen
schweigt wirklich, ich schwöre.
Deshalb beruhigen manchmal
meine Worte und andermal,
wenn ich schweige, denkst Du,
ich störe.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Lass Dich inspirieren …
Lass Dich verändern …
Heute, nicht morgen
Die Zukunft braucht Dich
Aber sie braucht Dich heute,
nicht morgen –
Morgen ist es schon zu spät.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Der Vorhang verschwindet manchmal,
Das offene Fenster verbindet manchmal
den Suchenden und den Gesuchten miteinander,
dennoch finden sie keinen Zugang zueinander,
wenn das Herz nicht offen ist,
nicht das sentimentale, sondern der Geist.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung