PORM Live on Stage 2

Loading…

PORM Live on Stage 2
PORM – Poesie Oratorium Rhein Main – Poets and Orators of Rhein Main – Live on Stage 2 – 16 Nov 2019

[Der lyrische Mittwoch, Folge 15] Aka Teraka – FERNERHIN

Vielen Dank an Sebastian Schmidt für das Interview/Gespräch. Es war mir eine Freude, am lyrischen Mittwoch teilnehmen zu dürfen.

PS – “Aka Teraka” war zu jener Zeit mein Pseudonym.

HIER oder unten in voller Länge zu lesen:

[object HTMLTextAreaElement]

via [Der lyrische Mittwoch, Folge 15] Aka Teraka – FERNERHIN.

ELF METER

Nadine von Hassliebehamburg hat diese elf Gedanken als Fragen an mich formuliert, auf die ich gerne reagiere:

1. Was ist deine liebste Uhrzeit des Tages und warum?

Zwischen 3 und 4 Uhr morgens. Innerhalb dieses Zeitraums lese und schreibe ich oft – oder liege schlaflos wach und denke nach, bzw versuche, nichts zu denken.

2. Welchen Tick bzw. welche Macke würdest du wirklich gern loswerden?

Ich kaue manchmal auf meiner Zunge – ein Überbleibsel der Anspannung und Nervosität meiner Kindheit.

3. Was ist deine liebste Macke bei anderen?

Bei jedem ist es was anderes. Aber i.d.R sind es irgendwelche zum Habitus gewordene Ausdrucksformen der Unbeholfenheit oder der Frechheit.

4. Hat sich das Bloggen bei dir im Laufe der Zeit verändert? Wie?

Verändert nicht; wohl mir deutlicher gemacht, warum Dichtung und Prosa zwei völlig unterschiedliche Gattungen sind. Als Blogger an sich bin ich noch Neuling. Ich versuche noch, gedanklich mich in die Möglichkeiten einzuarbeiten, die Bloggen bietet.

5. Was machst du an einem Sonntag?

Was auch immer an dem jeweiligen Sonntag gemacht werden muß und darf. In der Regel sind es Dinge, die einer gewissen äußeren Entspannung und der inneren Vertiefung dienen.

6. Was würdest du niemals an einem Sonntag tun?

Das weiß ich nicht.

7. Deine Lieblingsstadt? (Und warum?)

Meine Geburtsstadt, Lagos in Nigeria. Das Leben dort ist unmittelbar.

8. Wann hattest du das erste Mal in deinem Leben das Gefühl, wirklich klar zu sehen?

Mir wurde irgendwann klar, daß mir diese Klarheit immer noch fehlt. Wann genau mir das aber klar wurde, ist mir nicht ganz klar.

9. Dein Lieblingsbuch? (du weißt ja…warum?)

„The Fountainhead“ von Ayn Rand. Die Hauptfigur, Howard Roark, besteht darauf, nicht nur sich selber zu sein, sondern – vielleicht wichtiger – ein Individuum zu sein, auch wenn er dadurch sich von anderen stark unterscheide. Dafür zahlt er einen hohen Preis, gewinnt aber auch einen hohen, vielleicht höheren, Preis am Ende.

10. Wovor hast du Angst? (…nein, du musst nicht erzählen, warum.)

Davor, mein Leben dafür einzusetzen, nach einem Ziel zu streben, das sich letztendlich als wertlos erweist.

11. Wenn du an Wiedergeburt glauben würdest, wer wärst du dann schon gewesen?

Ich glaube an die Wiedergeburt und weiß, wer ich einst war: Ich.
Deshalb ist mir die Gegenwart, das Hier und Jetzt, wichtiger. Denn ich war, bin und werde immer ich sein. Zeit ist mir unwichtig. Nur Sein ist wichtig. Sein ist alles – ist Zeit, ist Raum, ist Leben und Erleben.

– Che Chidi Chukwumerije.

(Aus den Archiven)