Die kalte Erde
drückt den Schnee
fest gegen ihre Brust
so fest, es tut ihr weh
Schmerzmittel
Herzkittel
Kälteres Jahresdrittel
und es tut immer noch Weh.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Die kalte Erde
drückt den Schnee
fest gegen ihre Brust
so fest, es tut ihr weh
Schmerzmittel
Herzkittel
Kälteres Jahresdrittel
und es tut immer noch Weh.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
In letzter Zeit höre ich die Stimmen wieder nah und weit die Stimmen und die Lieder der Mitmenschen und der Menschheit denn ich bin wieder da nach Jahrzehnten der Abwesenheit in denen ich nur Dunkelheit sah. Und jetzt höre ich die Stimmen wieder und meine auch - und spüre meine Beine gehen wieder und Lachen in meinem Bauch. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Manche folgen nur materiellem Erfolg; Wenn solche in Deinem Leben erscheinen, werde wachsam. Silber und Gold ziehen das Niedrige an. Zu den Deinen darfst Du solche niemals zählen. Lasse lieber die herein, die Wahrheit sagen, egal ob sie Dir schmeckt oder nicht; Die Dich lesen ohne darnach zu fragen, die Dir stehen bei Wahrheit und Pflicht. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Die Nacht ist still Der Schnee hat viel zu sagen Stattdessen hat er viel verschwiegen Der Mensch kann viel ertragen Ohne zu brechen oder sich zu verbiegen Wenn er wachsen will. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Und sollen wir atmen? Denn das Grab futtert Blumen Und das Herz einst eine Gruft Öffnet sich - und das spricht Volumen - zum Lüften. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Danke für das vergangene Jahr, Für die Freude und für den Schmerz. Ich habe verloren um ein Haar Meinen Verstand und mein Herz. Danke für das neue Jahr, Für Hoffnung und Neubeginn. Ich bin die selbe Person zwar, Doch hat das Leben neuen Sinn. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Heute soll Weihnachten sein? Viele Menschen fühlen sich allein. Es ist bei Vielem hohl, leer und kalt. Das Jahr fühlt sich alt an, sehr alt. Wo ist das Kind, das innere Kind? Wo das Kindliche, warm und lind? Wo das Menschliche, friedlich und wahr? Wo das Göttliche mit himmlischer Schar? Wo die tiefgründige Auseinandersetzung mit der Botschaft Jesu tiefer Bedeutung? Wo das geistige Erwachen der Jetztzeit, die Neugeburt der Menschen in Echtzeit? Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ich habe gelernt zu warten Ich habe gelernt Das Herz ist ein Garten Alles hat die Zeit betreut Alles, was einen Mensch bewegt hat die Zeit empfangen und gepflegt auch das, was er später bereut Manches hat sie wachsen gelassen, dies habe ich gelernt - beim Hoffen, Fürchten, Lieben, Hassen - aber manches hat sie entfernt. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Getragen von einer Lichtwolke, Losgelöst von jeglichem Volke, Unbesiegbar durch Schmerz Lebt und überlebt mein Herz. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Einmal schnell den Himmel berühren und zurück… Einmal tief die Seele berühren bringt Glück… Einmal lindernd die Wunde berühren heilt sie ein Stück. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung