Schritt für Schritt
Ich komme mit
Hand in Hand
Hinein ins Neuland
Kopf an Kopf
Zusammen, Eintopf
Herz zu Herz
Einwärts, aufwärts.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Schritt für Schritt
Ich komme mit
Hand in Hand
Hinein ins Neuland
Kopf an Kopf
Zusammen, Eintopf
Herz zu Herz
Einwärts, aufwärts.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Die Menschen hier sind mir ähnlich Als waren wir einst zusammen in einem Herz Bevor die Haut uns trennten Und fremde Sprachen. Und Fluss und Schmerz. Wie viele Leben leben wir Bevor wir anfangen, wirklich zu leben? Wie viele Tode sterben wir Bevor wir uns dem Gotteswillen geben Und uns gegenseitig vergeben Oder für immer aufhören zu leben? Wie tief muss eine Wunde sein Bevor sie geheilt werden kann? Wie tief müssen wir verbunden sein Bevor jeder dem anderen vergeben kann? Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Es ist schwer, nicht? Die Welt und ihr Gewicht. Aber Du erfüllst Deine Pflicht mit lächelndem Gesicht. Es ist leicht, nicht? Die Welt und ihr Gewicht. Wenn Dein Lächeln aufbricht mit dem Gewicht von Licht. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Die Musik ist mir fremd und dennoch verstehe ich sie - Wie geht das? Wo ist der Sitz menschlicher Harmonie? - Egal welche Sprache, verstehen wir alle Nostalgie - Herzschlag, Empfindungen, Gedanken, Gefühle und Sympathie. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
In letzter Zeit höre ich die Stimmen wieder nah und weit die Stimmen und die Lieder der Mitmenschen und der Menschheit denn ich bin wieder da nach Jahrzehnten der Abwesenheit in denen ich nur Dunkelheit sah. Und jetzt höre ich die Stimmen wieder und meine auch - und spüre meine Beine gehen wieder und Lachen in meinem Bauch. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Heute soll Weihnachten sein? Viele Menschen fühlen sich allein. Es ist bei Vielem hohl, leer und kalt. Das Jahr fühlt sich alt an, sehr alt. Wo ist das Kind, das innere Kind? Wo das Kindliche, warm und lind? Wo das Menschliche, friedlich und wahr? Wo das Göttliche mit himmlischer Schar? Wo die tiefgründige Auseinandersetzung mit der Botschaft Jesu tiefer Bedeutung? Wo das geistige Erwachen der Jetztzeit, die Neugeburt der Menschen in Echtzeit? Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Du bist neu wie die alte Sonne die täglich neu ist und neu macht Du bist neu wie kindliche Wonne die wie alte Seele in jungem Körper lacht Du bist jung im Kopf und alt im Geist Ich kenn Dich und kenn Dich nicht irgendwie Du bist jung doch Deine Reife beweist In jedem kindlichem Herz wohnt ein Genie. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Verzeihung - Ich bitte nicht um sie Ich biete sie Dir an Verzeihung. Rache nie. Auch wenn es weh tut Vor allem wenn es weh tut Denn wenn es nicht weh tut Braucht es keine Verzeihung Ist es keine Verzeihung Fühlt es sich leer an. Verzeihung Weil es weh tut Verzeihung. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Blume ist Mensch, wenn Mensch wachsen will, gewässert von Empfindungsströmen tief, innig und still - Vogel ist Mensch, wenn Mensch fliegen will auf Flügeln guter Gedanken, ob laut oder subtil - Freude ist Mensch, wenn Mensch Freude teilen will als selbstlosen Lebenstrunk, als Nahrung und als Ventil. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Mein Herz schlägt für zwei Zwei Länder, zwei Kulturen Zwei Namen, zwei Frisuren Zwei Wege, zwei Sachen Zwei Reisen, zwei Sprachen Zwei Menschen, zwei Leben Das Herz hat zwei Kammern eben Aber niemals wirklich drei. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung