Die Erde dreht sich Der Mensch ändert sich Das ist das einzige, Was unverändert bleibt. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
der Spiritualität
EMPFINDEN
Ich höre so viele Gedanken Ohne daß irgendwas gesagt wurde; Ich überspringe und umfahre Manch eine unsichtbare Hürde, Als ob ich sie dunkel ahnen würde. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
DIE LAMPE
Die Lampe hängt über mir Wie ein zweiter Kopf; Ein Lichtschein wie ein heller Gedanke Wartend, klopf, klopf. Klopf! Aber mache ich auf? Sie spendet mir Licht Und erhellt mein Innenleben Aber ich sehe sie nicht. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
NOTIZ AN MICH SELBST
Du bist heute nicht gestern mutig nicht schüchtern bereit zum Reden nicht zum Lästern klare Worte kein Flüstern wartend auf Neustart wartend auf Ostern. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
BEIDES
Gespräche - Kühlende Tröpfchen Auf heißen Stein - Heilendes schöpfen. Schweigen - Kühlendes Tröpfchen Auf heißen Stein - Heilendes schöpfen. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
NEUBEGINN
Es kommt immer eines Tages der Tag, an dem sich alles dreht; ein Kapitel endet. Nichts Vages, sondern Tatsächliches. Fest steht, ein neuer Lebensabschnitt setzt an, die Zeit für Neubeginn fängt jetzt an - Versöhnung, Loslassen, Neustart. Es geht. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
MACHT DER MUSIK
Wenn ich traurig bin
macht mich Musik glücklich;
Wenn ich glücklich bin
macht mich Musik traurig.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
STIMMEN
Stimmen draußen
Laut und grob, Schwert und Schild.
Stimmen drinnen
Viele und wirr und wild
Und unter all den Stimmen hier drinnen
Und jenseits all der Stimmen da draußen
Die eine Innere Stimme
leise und zart und wissend und mild.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
WIEDERBELEBUNG
Neue Seiten von mir Kommen wieder zum Leben. Wieder. Denn sie waren eben In alten Zeiten bereits hier. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
EIN VÖLLIG NORMALER TAG
Ein Tag genügt um ein Leben zu durchleben Alles - Liebe und Hass tauschen, nehmen und geben Wachsen oder zurückfallen, verstehen oder vergessen, stecken bleiben oder weitergehen - und unterdessen einen völlig normalen Tag äußerlich leben. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
