Die Kulturen krachen auf einander wie feste Felsbrocken wie hartes Metal gegen hartes Metal, laute klagevollen Glocken! Eine Kakophonie. Kein Innenraum den Fremden - alle bocken und hocken klein in den Zwischenräumen wie Staubkörner, und Schneeflocken. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
der Welt und Umwelt
HONG KONG
Die Wolkenkratzer in die Breite in die Höhe in die Tiefe bis weit in die Ferne. Städte sind von Menschen verfasste Briefe, geschrieben auf Papier aus Himmel und Wolken, lesbar nur von oben - begreifbar nur von unten. An wen sind sie adressiert in diesem einsamen Universum? Wir kommen gehen kommen gehen zwischen Berg und Meer und erleben Fremdes und Dejavu. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
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ZU VIELE GEDANKEN
Wenn Du Dir die Welt vorstellst als Gedankenfeld, dann ist kein Flugzeug schnell genug, kein Internet Verbindung genug, um Dir innerhalb der kurzen Zeit, die wir ein Erdenleben nennen, ein Erleben zu ermöglichen der Unendlichkeit der Wege, die Erde kennen zu lernen, und in Deinem Innenleben zu erkennen: Das Paradies ist nicht in den Sternen - Es ist hier in unseren Herzen. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
APRILMORGEN
Die Sonne scheint aber die Luft ist eiskalt. Der Wolken Teint hat den azuren Himmel bemalt mit weiß, grau und dunkelgrau. In grüner Gestalt stellt sich der Wald zur Schau, mit hier und da buntem Blumengehalt. Nur Tiere fehlen irgendwie. Eine schlichte Einfalt, eine zarte strenge Harmonie, durchdringt der Natur Gewalt. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
EINE TIEFERE SCHÖNHEIT
Irgendwas kommt von Oben. Wir spüren es und können es Nicht einordnen hier im Groben. Wir empfangen es, nennen es Viele Namen. Ich empfinde es Als die Anziehung der Schönheit. Ich bereise die Welt und finde es In der Sehnsucht der Menschheit Überall zum Ausdruck gebracht, Mal mehr, mal weniger gelungen, Als hätte Gott einmal liebevoll gelacht Und die Kulturen haben nachgesungen. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
VON BÄUMEN LERNEN
Der Baum stand da Als wäre er nicht da Und war für alle da Der Mensch stand da Als wäre er wirklich da Und war für niemand da Nur für sich selbst. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
OSTERGLOCKEN
Osterglocken Ende März; Geist - Seele - Herz - Freude blüht aus Schmerz. Empfindung zieht aufwärts. Osterglocken bald April; Schwill an, Herz, schwill an, leuchtend hell und still. Was der Schöpfer will. Der Park kühl und trocken; Vögel, die laut frohlocken. Im Herz und im Gras hocken Neue Träume und Osterglocken. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung







FREMDE KULTUREN
Diese merkwürdigen Momente, in denen eine fremde Kultur zu Dir spricht und in Dir jemand sich angesprochen weiß, der ein Teil Deines Innersten ist aber meistens in mitten Deines Innigsten schweigt, als wärest Du zwei Menschen ein Gesicht - ein Einheimischer und ein Fremder - gleichzeitig, und Du wusstest es bisher nicht. Ihre Augen wecken unzählige Erinnerungen, an die Du Dich nicht mehr erinnern kannst, diese fremden Menschen, die Dir vertraut sind, als hättet Ihr schon Lebzeiten zusammen getanzt, ja, schon ganze Leben gemeinsam gelebt, erlebt, gelernt, geliebt, Samen gepflanzt, die Inkarnation nach Inkarnation nach Inkarnation Früchte tragen, aus denen Du Toleranz tankst. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
EIN BISSCHEN VON UNS
Ich atme die Welt ein aber auch wieder aus, Rausgehen ist mein Weg wieder nach Haus. Ein bisschen von Dir ist genau das, was ein bisschen von mir brauchte doch vergaß. Waren wir einst eins im fernen Paradiese unbewussten Daseins? Die Absicht ist diese: Heraus in die Welt! Hinein in einander! Zurück kehren erhellt an und durch einander! Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
AMEISEN
Ameisen. Irgendwie ein guter Vergleich. Menschen mit Ameisen. Herumkrabbler im Erdreich. Nur scheint bei ihnen mehr Harmonie zu sein - bei Ameisen, bei Bienen, alle Tiere haben das gemein. Ich glaube nicht, daß wir Tiere sind - sonst herrschte bei uns mehr Harmonie. Aber sind wir Menschen? … Ich find wenig Menschliches in unsrer Disharmonie. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
