RAUM FÜR SPASS

Starr war‘s
in Deiner kalten Welt
Der Mars
in einem dunklen Zelt
Wär wärmer

Doch ich bin Dein Jedi
Dein Dreddy, Dein Teddy,
Dein Che und Dein Tschiddy

Egal wer, egal was
Dich so arg verletzt hat
Er, es, ist es nicht Wert.
Heute haben wir Spaß
an des Schmerzes Statt -
Ich hab ein Lichtschwert.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung

WER KENNT SICH SELBST WIRKLICH?

Eine dieser Nächte
Wo ich mein eigenes Herz nicht kenne…
Es kommt mir entgegen
Und ich renne und renne und renne und renne
Weil ich es für einen Fremden halte
Und nicht als mein eigenes Herz erkenne.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung

MENSCHSEIN ALS WIDERSTAND

Zu denken, daß Du das Recht hast,
anderen ihre Freude weg zu schämen…
Zu glauben, daß Du die Macht hast,
anderen ihre Freiheit weg zu nehmen…
Zu träumen, daß Du die Aufgabe hast,
andere zu brechen, zu töten, zu lähmen…

Du spürst nicht wie er wächst,
der globale Widerstand …
Von Kultur zu Kultur wächst,
von Land zu Land …
Menschsein mit Verstand und Geist,
mit Herz und Hand.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung

DEINE ZWEI SEITEN

Dein eines Auge ist blau
Ist schlau, ist tief, ist Frau
Dein anderes Auge ist rot
Ist Not, ist Mann, ist Gebot

Dein Herz ist üppig grün
Ist lebendig, wild am Blühen
Dein Mund ist bunt und braun
Ich küss ihn beim Anschauen

Er sagt mir schöne Sachen
Heißt mich Unschönes machen
Denn Du bist Tag und Nacht
Bist Eintracht, bist Schlacht.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung

SUCH UNS EINEN PLATZ

SUCH UNS EINEN PLATZ (Text)
CHE CHIDI Chukwumerije

Such uns einen Platz
Ich geh mit Dir dahin
Egal wie weit
Egal wohin
Wo Regenbögen blühen
Aus all unserm Bemühen
Und alles, was wir tun,
Hat einen tieferen Sinn
Such uns diesen Platz
Ich zieh mit Dir dahin

Alles, was ich hab, teile ich gerne mit Dir
Und wenn ich geh, komm ich wieder
Und tanz mit Dir, tanz mit Dir, tanz mit Dir
Tanz Du mit mir, tanz mit mir, tanz mit mir
Auf daß wir uns besser kennen lernen
Dann sagst Du zu mir

Schau in meine Augen
Und dann mit Tränen im Gesicht
Sagst Du zu mir

Such uns einen Platz
Ich geh mit Dir dahin
Egal wie weit
Egal wohin
Wo Regenbögen blühen
Aus all unserm Bemühen
Und alles, was wir tun
Hat einen tieferen Sinn
Such uns diesen Platz
Ich zieh mit Dir dahin

Noch ein Lied, noch ein Tanz
Ich sage nichts, ich nehme Dein Hand
Baby ich muss los
Hab keine Angst vor der Distanz
Wenn ich weg bin, schreibst Du mir
Beeil Dich Schatz
Wie lange noch? Wie lange noch?
Oooh

Ich denke an Deine Augen
Die Liebe in Deinem Gesicht
Wie Du mich umarmst
Und leise zu mir sprichst

Such uns einen Platz
Ich geh mit Dir dahin
Egal wie weit
Egal wohin
Wo Regenbögen blühen
Aus all unserm Bemühen
Und alles, was wir tun
Hat einen tieferen Sinn
Such uns diesen Platz
Ich zieh mit Dir dahin

Such uns diesen Platz
Ich geh mit Dir dahin
Such uns diesen Platz
Ich geh mit Dir dahin…

Such uns einen Platz
Ich geh mit Dir dahin
Egal wie weit
Egal wohin
Wo Regenbögen blühen
Aus all unserm Bemühen
Und alles, was wir tun
Hat einen tieferen Sinn
Such uns diesen Platz
Ich zieh mit Dir dahin

Musik/Text: Che Chidi Chukwumerije

UNWAHRNEHMUNGEN

Wahrnehmung
Lügnehmung
Trugnehmung
Betrugnehmung
Unwahrnehmung
Wahrlähmung
Wahrschämen
Wahrfälschung
Wahrhaben
Falschgeben
Wahrnehmen.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung

DIE ZEIT IST JETZT

Ein Jahr kann vorübergehen
Und Du könntest schwören, es war nur ein Tag
Weil Zeitreisen stets in der Wahrnehmung lag
Egal wie die Gestirnen drehen

Die Vergangenheit kommt oft erst in der Zukunft
Die Zukunft kam und ging gestern bereits
Die Gegenwart breitet sich aus allerseits
Willkommen. Du bist schon am Ziel. Ankunft.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung

DU BIST MEINE NACHT

Die Nacht überraschte mich
mit ihrer leisen Umarmung
gekleidet dämmerlich
in ihrer abendlichen Tarnung
erinnerte mich an Dich
eine längst vergessene Empfindung.
So tückisch ist Erinnerung.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung

HEXENJAGD UND VERLEUMDUNG

Nimm Dich in Acht, jetzt
wo die Hexenjagd neubegonnen hat -
Erst Argwohn, dann zuletzt
findet das Verleumden überall statt.

Nachbarn werden unnahbar.
Undurchdachte Worte rächen sich schwer.
Wunden, vielleicht unheilbar,
blicken durch Augen wieder voll und leer.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung

JA ZU NEIN

Irgendwann findest Du die Kraft
um Nein zu sagen, dauerhaft.
Nicht das wankelmütige Nein,
strauchelnd von Jein zu Jein;
nicht das unsichere Nein,
unfähig allein stehend zu sein;
nicht das gezwungene Nein,
ruhend auf fremdem Standbein;
sondern das überzeugte Nein,
das klar durchblickende Nein,
das eine Bejahung dessen ist,
was Du jetzt weißt, das Du bist.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung