Zu viele Worte
Ich schweige lieber
Aber ich muss reden
und gesellig werden wieder.
Keine Ruhe im Sterben
Keine Ruhe im Leben
Willst Du ruhig werden
musst Du zuerst streben!
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Zu viele Worte
Ich schweige lieber
Aber ich muss reden
und gesellig werden wieder.
Keine Ruhe im Sterben
Keine Ruhe im Leben
Willst Du ruhig werden
musst Du zuerst streben!
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ich denke an Dich
und vergesse Dich nie
Aber verloren bist Du
im Wald meiner Erinnerungen
in der Wüste meines
verlassensten Gedächtnisses.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Nimm
was Dir das Leben anbietet
Mehr gibt es nicht zu haben
Die Zeit ist der Raum
den das Leben an Dich vermietet
Eines Tages musst Du dafür zahlen
Verboten ist nur
was Gott Dir verbietet
Alles andere ist da zum Haben.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ich liebte sie
mit allem, was in mir war
Aber es verfehlte sie um ein Haar.
Und ich wuchs über mich hinaus
und über sie hinaus
und wurde mehr als ich vorher war
und traf Dein Haus
Jetzt liebe ich Dich
mit allem, was in mir ist
Und es trifft genau das, was Du bist.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Eilig
Ich habe es eilig
Aber das würdest Du nie ahnen
So langsam wie ich mich bewege
Äußerlich ruhig
Trotz aller Widrigkeiten meiner Bahnen
Aber innerlich stets rege.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Wann? Irgendwann.
Wo? Irgendwo.
Wie? Irgendwie.
Aber warum? Das weiß niemand.
Immer geschieht es, Übel –
Irgendwo und überall
Und immer findet es einen Weg
sein Unwesen zu treiben.
Aber warum?
Immer und immer wieder
die selbe Frage. WARUM?
Das kann keiner recht erklären.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Kurz vorm Ende
fing es von Vorne wieder an –
Was ist es?
Ein Liebesgeschichte?
Ein Erdenleben?
Ein Arbeitstag?
Eine Reise?
Ein Gedankengang?
Ein Traum?
Kurz vorm Ende
fängt es wieder von Vorne an.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Es gibt so viele Stimmen,
die nie laut sind und dennoch wahrnehmbar.
Wo kommen sie her?
Und wo sind sie genau? Leise und doch klar.
Stimmen der Angst und der Hoffnung,
Stimmen der Sehnsucht,
Stimmen der Kindheit Erinnerung,
denn erwachsen werden ist Fahrerflucht.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Egal wie weit ich gehe,
komme ich zurück.
Egal wie sehr ich leide,
erlebe ich am Ende Glück.
Denn ich finde den Weg
zurück zu mir
Stück für Stück.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Lasst den Menschen ihre Freiheit –
Dann werden die dich wählen,
die Dich haben wollen –
Und die Dich ablehnen,
die Dich nicht haben wollen –
Somit bist Du am Ende mit denen
die mit Dir sein dürfen und sollen.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung