Ich denke an mich und erinnere mich an mich und finde mich wieder - Träumer und Krieger. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
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SICH VERGESSEN
Der Tod des Körpers ist nicht der Tod des Geistes - Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Sich körperlich zu lieben und sich geistig zu lieben haben miteinander oft gar nichts zu tun. Geist, Geist, Geist. Du verbringst Jahrzehnten im Erdenkleid und vergisst, Du bist lediglich verreist, und vergisst Dich im Erdenglück und -leid. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
VERSCHIEDENES KÖNNEN UND SEHEN
Jemand, der zu dem nicht fähig ist, was Du kannst, was für Dich normal ist, der wird Dich nie begreifen, der wird nie den Herd Deiner Handlungen verstehen noch den Umfang Deiner Seele Harmonie, noch den Ufer den Du ansteuerst sehen. Das was für Dich deutlich sichtbar ist. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
MIT
Deine Mitarbeiter Deine Mitstreiter Deine Mitmacher Deine Mitmenschen. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
ALLES IST ECHT
Alles Vergängliche ist nicht nur ein Gleichnis sondern auch ein echtes Erlebnis. Der Schmerz tut zuerst weh und macht dann hinterher tiefer und weiser Die für ewig gehaltene Liebe durchblickt man erst später, als Greiser Das Unzulängliche wird lange noch nicht zum Ereignis bis Eingang der Lehre ins Seelenverzeichnis. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
NUR DIE RUHE
Man wächst in den Momenten und Phasen wenn man abgelenkt ist durch Schmerz oder Stress oder Streit oder merkwürdigerweise durch Ruhe. Ruhe lenkt mehr ab als man denkt, trennt Dich von dem, was Dich normalerweise ablenkt, und jetzt musst Du Dich mit wem beschäftigen? Mit dem eigenen vollen und leeren Selbst. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
MIT HERZ
Mein Tag ist voll mit Herz und Schmerz Und leer mit Herz und Schmerz Und voll mit Herz und Scherz Und leer mit Herz und Scherz Und voll mit Herz Und leer mit Herz Und immer mit Herz. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
WAS NEUES ODER DAS ALTE?
Wollen wir ins Neue?
Oder ins Alte?
Laß uns diese Frage ernst nehmen –
Denn wo finden wir den wahren Halt?
Im Neuen oder im Alten?
Laß uns dafür die Zeit nehmen
Und gründlich darüber nachdenken,
Sonst werden wir es bereuen.
In welche Richtung wollen wir,
In welche Richtung sollen wir,
Weiter reisen? Vorwärts oder zurück?
Menschheit, wo liegt unser Glück?
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
ICH, ABENDS
Abends bin ich manchmal
eine andere Person –
Wer einen Termin mit dieser Person
hat, schreibe mir abends manchmal.
Wer sie nicht kennt,
wer sie nicht versteht,
wer sie nicht will,
der schweige mit mir abends,
intim, intensiv, vollends,
täglich treffen wir uns wieder morgens.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
LIEBE VERVOLLKOMMNET
Kein Mensch ist vollkommen Aber jeder kann geliebt werden Denn ohne Liebe auf Erden Werden wir nie vollkommen werden - Nur die Liebe macht vollkommen. Jeder soll von irgendjemandem geliebt werden Und jeder soll irgendjemanden lieben. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
