KUNSTBLOCKADE

Sie haben gerade eine Blockade beim Malen? Beim Schreiben? Beim Komponieren? Beim künstlerischen Schöpfen und Schaffen?

Sie könnten probieren, Ihre BLOCKADE selbst zu malen, zu dichten, zu tonalisieren, zu formen. Anstatt die Blockade weg haben zu wollen, machen Sie sie stattdessen zum Thema Ihrer Kreativität.

Fragen Sie sich: Wenn Ihre Blockade eine Form oder Formen hat oder haben könnte, wie könnte oder könnten sie aussehen? Und diese könnten Sie dann malen oder versuchen als Malerei, als Gedicht, als Geschichte, als Musik, als Skulptur usw, wieder zu geben. Also in die Blockade hineingehen, sie künstlerisch angreifen und auseinander nehmen.

So lernt man auch diese vertraute Fremde namens Blockade besser kennen. Es gibt kaum ein Phänomen, das kunstschaffenden Persönlichkeiten vertrauter ist oder häufiger vorkommt, als die Kreativitätsblockade. Und dennoch ist sie uns so fremd und unerklärlich. Wir wollen sie aus dem Weg haben, damit wir wieder schöpfen und schaffen können. Es lohnt sich aber, das habe ich durch Erfahrung gelernt, die Blockade als Kunstprojekt zu begreifen und ihr als solches zu begegnen. Neue Werke, anders als alles, was Sie bisher geschafft haben, werden dadurch zur Stande kommen.

Somit wird gleichzeitig Ihre Kunst nicht zu etwas, was Sie machen, sondern zu der Art und Weise, WIE Sie Sachen machen. Sie hört auf, ein Ziel DA DRAUSSEN zu sein, das Sie versuchen zu erreichen; stattdessen ist sie jetzt ein Teil von Ihnen, mit dem Sie dem Ziel entgegen gehen. Und dieses Ziel ist Glückseligkeit. Ist im Endeffekt der Inbegriff der Bedeutung des Begriffes „Paradies“. Also das frohe und erfüllende Ausleben Ihres wahren Selbsts in tatkräftiger Lebendigkeit. Dies verbindet uns mit dem Sinn des Lebens und belebt deshalb wie ein Elixir.

Benützen Sie Ihre Blockade als Mittel, um aus eben Ihrer Blockade heraus zu wachsen. Machen Sie Ihre Blockade zum Weg, zur Kunst und zum Kunstsubjekt zugleich. Denn Kunst kann und will überall manifestieren.

Che Chidi Chukwumerije

DEN ANDEREN IHRE FREUDE GÖNNEN


Für manche Menschen scheint das Leben ein Wettbewerb zu sein. Besser – oder schlimmer – noch, nicht wirklich das Leben an sich, sondern viel mehr scheint GLÜCK für sie ein Wettbewerb zu sein. Glücklich sein! Also das erfolgreiche Streben nach Glück und Freude. Denn merken sie, daß Du glücklich aussiehst oder wirkst, wollen sie sofort Dir und der Welt beweisen, daß sie glücklicher sind als Du. Dein Glück, Deine Freude, macht sie unglücklich. Glücklich-sein scheint tatsächlich unser tiefstes Bestreben zu sein. Denn alle empfinden intuitiv und wissen es nur zu gut: Der grösste Erfolg im Leben, zumindest das echteste neutrale Erfolgszeichen im Projekt „Leben“, ist die Glückseligkeit!

Der unheilbringende Wunsch, besser zu sein als der nächste, mündet sich also in seiner Essenz per Definition, auch wenn unbewusst, in den Drang, glücklicher zu sein als der oder die nächste. Und dieser Hang trägt in seiner Logik natürlich selbst die Sperre gegen sein eigenes Werden und Ausleben. Also, wenn glücklicher als ein anderer das einzige ist, was Dich als Mensch glücklich macht oder machen könnte, wirst Du verständlicherweise immer im Kern unglücklicher als diese andere Person oder Personen sein.

Darin zeigt sich der ausgezeichnete Humor der Freude, in dem daß sie sich diesen besonderen Schachzug ausgedacht hat, um das Massenglück der Menschen zu sichern, wenn wir selbst es denn wollen: Die Freude pflegt in uns einen inneren Mechanismus, der uns dazu bedingt, uns über den anderen, uns für die andere, uns mit den anderen, zu freuen bzw uns freuen zu können, um dadurch die Basis unserer eigenen Freude zu sichern. Wen die Freude eines Nächsten unglücklich macht, der hat darin das eigene Urteil selbst ausgelöst. Wirklich und dauerhaft glücklich kann so ein Mensch ja nie sein. Seine Missgunst steht seiner Glückseligkeit im Weg.

In einer Welt wo Gruppen anderen Gruppen, Staaten anderen Staaten, sogar Menschen anderen Menschen die Daseinsberechtigung aberkennen; in einer Zeit, in der wir über die sozialen Medien und kraft digitaler Verbundenheit unmittelbaren Einblick in das (pseudo)Privatleben anderer Personen erhaschen können; in unserer neuen Realität, wo sowohl echte als auch gestellte Bilder und Berichte uns täglich bedrücken und beeindrucken, ist es sicherlich ratsam, sich dieser Weisheit zu besinnen: Glücklich-sein ist kein Wettbewerb, sondern ein Gruppensport. Es lohnt sich und es erleichtert uns, wenn wir von Herzen Anderen ihre Freude gönnen.

Che Chidi Chukwumerije

KINDERFILME

Alles ist Deine Erinnerung. Auch die Kinderfilme Deiner kleinen Kinder, die Du damals mit ihnen geschaut hast, als das Elternteil in Dir selbst auch noch ein Kind war. Auch diese Filme werden Dich eines Tages weich und nostalgisch stimmen, wenn Deine Kinder keine Kinder mehr sind und Erinnerungen alles sind, was Ihr noch an das habt, was jetzt für immer vergangen ist.

Aus dem Zimmer schlich leise eine Filmmusik zu mir, die mich mit einem Schlag in die Vergangenheit versetzte. Überrascht ging ich hinein und sah meine 13-jährige und meinen 9-jährigen genüsslich mit ihrer Mutter „Tinkerbell“ sich anschauend. Tinkerbell?!?!, fragte ich sie verblüfft. Wieso? Sie schüttelten lächelnd mit den Schultern. Einfach so. Wir haben uns daran erinnert und hatten Lust, ihn mal wieder zu gucken.

Und ich habe mich ebenso erinnert. Ich sah eine 7-jährige und einen 3-jährigen auf einem enormen Sofa, liegend zwischen meiner Frau und mir, während wir alle den damaligen Lieblingsfilm der Kinder uns anschauten. Es war eine lange Zeitlang unser fast tägliches Familienritual.

Wo ist diese Zeit hin? So viel kann in sieben Jahren passieren. Sehr vieles hat sich verändert. Ich sehe nicht mal dasselbe aus wie damals und habe gefühlt aus einem langen Traum geschlüpft. In ein paar Wochen werden die Kinder 14 und 10 und sind mittlerweile sehr eigenständig geworden, anders. Ihre Mutter auch, wir haben uns alle stark weiterentwickelt im (Innen)leben. Ein Kapitel ist endgültig vorüber.

Und ich erkannte, daß nicht allein die Anzahl an Jahren ein Heute von einem Gestern trennt kann. Auch innerhalb weniger Jahren kann eine neue Welt entstehen, wenn Natur oder Erfahrungen Menschen verändern.

Nur eines verändert sich nicht, der innerlich flüsternde Dichter, der mir sagt: Auch heute, so banal und normal er wirkt, auch dieser heutige Tag der Erinnerung wird morgen wieder Deine nostalgische
Erinnerung sein. Nimm ihn ernst. Erlebe ihn bewusst. Speichere ihn mit Liebe und Dankbarkeit in Deinem Geiste auf. Er könnte morgen Dein nächster Kinderfilm sein.

Che Chidi Chukwumerije

BLÜHENDE GÄRTEN DER FREUNDSCHAFT

Meine zwei engsten Freunde starben früh, einer mit 19, einer mit 20. Der mit 19 starb war gleichzeitig mein Bruder, aber wir haben früh erkannt, daß wir nicht nur Brüder waren, sondern auch beste Freunde. Ein Jahr nachdem er starb, starb der andere, mit dem ich die Erkenntnis teilte, daß wir nicht nur beste Freunde waren, sondern auch Herzensbrüder. Zu dem Zeitpunkt waren sie die einzigen Menschen, mit denen ich mich Herz zu Herz verstand. Sie wurden seitdem nie wieder ersetzt in meinem Leben.

Davor und danach hatte ich gute Freunde, enge Freunde, aber irgendwie entwickelten wir uns alle weg voneinander.
Ich kenne heute viele Menschen, teile auch enge Freundschaften und Vertrauen mit einigen von ihnen. Aber es ist stets eine Distanz da, klein und fein, aber spürbar. Liegt es an mir? Gibt es tief in mir eine geschlossene Tür, zu der kein neuer Mensch mehr den Schlüssel zu finden vermag?

Und ab und zu, wenn keiner in meiner Nähe ist, mache ich die Tür ein bisschen auf und blicke auf die Erinnerung jener besonderen Freundschaften meiner Jugend zurück, als unsere Herzen Gärten waren, in deren lebendige Böden wir jene sonderbare Mischung zwischen Bruderschaft und Freundschaft als ewige Saatgut pflanzten.

Che Chidi Chukwumerije

INNIGER GEWESEN

Heute Nacht warst Du in meinem Traum.
Ich habe Dich in einem Haus besucht. Das Hause schimmerte in einer kühlen dunkelgoldenen Farbe, irgendwo zwischen gelb und hellbraun.
Wir waren im ersten Stock in einem großen Zimmer, das sehr ruhig war, geschützt, und vertraut wirkte.
Wir waren ganz allein im ganzen Haus.

Wir haben lang gesprochen, ich weiß nicht genau was. Aber irgendwas in meiner Arbeit beschäftigte mich und Du hast mir geholfen, Ruhe zu finden. Irgendwas beschäftigte Dich auch, jedoch wolltest Du zuerst nicht sagen, was es war. Irgendwann habe ich erraten, daß es mit den 2 Kindern zu tun hatte, und Du meintest Ja und ich habe Dir geholfen, Ruhe zu finden. Aber nur zum Teil.
Es waren zwei verschiedenen Dinge, die uns beschäftigten, nur weiß ich wirklich leider nicht mehr die Details, nur die thematischen Umrissen. Ich sehe uns wie durch ein Glas, miteinander redend. Das Gespräch tat aber sehr gut.

Als wir mit der Konversation fertig waren, nahte der Zeitpunkt, an dem ich wieder gehen musste.
Ich stand auf, Du saßt noch auf dem Bett, mit Deinem Rücken gegen das Kopfteil gestutzt und Deine Beine ausgestreckt. Ich setzte mich rittlings auf Dich, berührte Deine Brüste, dann umarmten wir uns. Dein Wesen erfüllte mich. Ich nahm Dein Gesicht in meine Hände und küsste Dich. Auf Deinem Antlitz lag, wie eine alte Narbe, ein Fragezeichen. Dieser Moment war innig. Dann habe ich Dich genommen und Du bist gekommen. Aber der Blick danach, der ist noch inniger gewesen.

Das Zimmer schimmerte golden und warm, die Nacht witterte den Morgen, wir waren zu zweit und ganz allein.
Doch die ganze Zeit erblickte ich aus dem Augenwinkel die offene Tür, hinter uns an der rechten Seite, durch die ich wieder aus unserem Traum hinaus schreiten würde.

Che Chidi Chukwumerije

JENSEITS IST DIESSEITS

Ich träumte, ich drehte mich um und sah Dich um mich trauernd, mich vermissend. So fiel es mir ein, oder auf, daß ich Dir wohl irdisch verstorben war und längst beerdigt. Ich mußte es zwischenzeitlich vergessen haben, den Tod und die Beisetzung, denke ich, denn alles, was ich weiß, ist, daß ich hinüber und weiter gegangen bin. Ich, unverändert, und immer noch am Leben. Und lebend sein fühlte sich, wie auf der Erde, so normal an.

Du warst dennoch so weit weg. Doch sah ich Deine Trauer wie eine Kerze im Nachbarhaus auf der anderen Straßenseite unter der Brücke. Und Du warst selbst die stete brennende Kerze. Oh, wie ich Dich trösten wollte… Aber Du hörtest und sahst mich nicht wie früher. Das war‘s, was weh tat.

So entschloss ich mich, Dir ein letztes Gedicht zu schreiben, denn Du warst immer die erste, die meine Gedichte lass, und hast sie immer tief empfunden. Sicherlich würdest Du diese auch empfangen und empfinden, wenn ich sie Dir aus dem Dir Jenseits mir Diesseits sende … oder leise vorlese…, dachte ich, hoffte ich. . Es war mir selbstverständlich aber wissen wusste ich es ehrlich gesagt nicht. Mehr konnte ich aber nicht mehr tun.

Also fing ich an, dieses Gedicht zu schreiben:

Auch wenn Du denkst, ich bin gestorben,
bin ich Dir viel näher, als Du denkst…
Gleichzeitig näher und weiter als Deine Gedanken,
ganz egal, wie wo Du sie hin lenkst…

Ich will aber, daß Du Dich umdrehst
und Dich Deinem Erdenleben voll widmest;
Dein Weg empor in unser Ziel liegt wie Stufen
in jedem Moment, in dem Du irdisch noch atmest.

Und dann wachte ich aus dem Schlaf auf und siehe da, es war ein Traum. Und das Leben fühlt sich, wie immer, normal an, egal in welcher Zeit und in welchem Raum.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung

DER FLÜCHTLING

Während er von Grenzpolizei
zu Grenzpolizei flüchtete, brauchte er
eine innere Heimat – am Anfang war die Hoffnung
sein Fluchthafen, aber als sie nach und nach
im Wirrsal der Ablehnung und Beleidigung
langsam umgestülpt wurde,
wuchs Erinnerung zur Herzscholle,
auf der er heimatlich wohnte, jedes Mal,
wenn er die Augen schloss.

Wie durch eine Lorgnette
aus der Ferne erblickte er die Sippschaft,
drollig, imponierend, … entrückt, abstrakt,
referierend fast über eine verlorene Welt.
Das Kind in seinem Herzen kannte sie,
er aber nicht mehr. Er wischte
die nassen Schuppen von seinen Augen
und pflügte voran wie ein Fischkutter
in kalten Gewässern – wahrlich Heimatlos.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung

AUFGABE

Ich mache gerade eine innere Entwicklung durch, die zu großen Veränderungen und Umwälzungen in meinem äußeren Leben führen wird, dies bereits angekündigt hat.

Es fing mit der Erkenntnis an, daß nicht alles, was sinnvoll ist, von mir selbst erledigt sein soll. Nicht alles Gute oder Notwendige, das auf mich zukommt, von mir auch angenommen oder angegangen werden soll. Nicht alles, was ich kann, muß ich tun – und ich SOLL es vielleicht auch sogar lieber NICHT tun.

Jeder hat seine eigene Aufgabe.

Es mag dies manchen einfach und selbstverständlich klingen, für mich jedoch ist es eine grundwichtige und richtungsändernde Erkenntnis, da ich jemand bin, dem es schwerfällt, einer Teilnahme an jeder sinnvollen Unternehmung nein zu sagen. Dies hat dazu geführt, daß ich mittlerweile in so vielen Projekten, Vereinen, Versuchen und Bestrebungen gebunden bin, daß meine Innere Stimme doch zunehmend lauter wurde mit der leisen Mahnung: Du bist dabei, Deine eigene Aufgabe zu vernachlässigen.

Meine eigene Aufgabe. Was ist sie denn?

Auf einmal steht man im engen wortlosen subtilen Austausch mit seiner Inneren Stimme – eine sehr private persönliche sogar intime Übung, die jeder für sich nur allein in sich verrichten kann – und langsam begreife ich, daß um auf die präzise Endform-Antwort auf diese Frage zu kommen, ich mich erstmal von allem befreien muß, was nicht meine Aufgabe ist. Aber eben DAS zu wissen, lernt man oft nur durch Erleben. Ich auf jeden Fall. Man muss den Weg gehen um den Weg zu lassen. Oft.

Das bin ich jetzt dabei zu tun: lassen. Mich von Etlichem verabschieden, was wohl Wert – manchmal sogar hohen Wert – in sich trägt, nicht aber meine Aufgabe ist. Das entpuppt sich als schwer, da ebenselbe zweischneidige Innere Stimme dazu drängt, den eigenen Anteil an Unterstützung allem Guten, was einem begegnet, trotzdem nie zu enthalten oder versäumen, egal wie klein dieser Anteil sein mag. Selbst ein Lächeln ist eine Blume.

Die Reise geht weiter…

Che Chidi Chukwumerije

INSTANZ DER SCHÖNHEIT

Die Schönheit ist eine Instanz, die Du zu Dir einladen kannst. Sie zieht immer samt ihrer ganzen Würde, ihrer ganzen Magie, und ihrer ganzen Heilkraft ein; wie eine Königin; und macht Deine Umgebung – oder was auch immer, in das Du sie eingeladen hast – zu ihrem Palast.

So bist Du auf einmal der willkommene und verwöhnte Gast im schönsten Palast der Welt, im Haus der Schönheit – aber nur so lange Du Dich an ihren Regeln hältst und der Schönheit täglich Raum gibst. Verstößt Du dagegen oder verletzt Du die Schönheit, so zieht sie auch wieder fort und läßt Dich erneut allein in Deinem öden und unschönen Sein. Die Schönheit verlangt viel und regelmäßige Mühe, und immer wieder das Dich-öffnen für neue Impulse; sie beschert aber auch eine große Belohnung.

So wie Du die Schönheit in Deine Umgebung einladen kannst, kannst Du sie auch in Deine Gedanken und in Dein Herz reinbitten. Wenn Du in Deiner Seele der Schönheit Raum machst, strahlt sie aus Dir heraus und zeigt sich in vielen Kleinigkeiten, die mit Dir in Zusammenhang stehen. Wie Du Dich ankleidest, wie Du gehst und Dich trägst, wie Du redest, wie Du das Leben angehst, wie Du auf Mensch und Tier, auf Natur und Welt reagierst, wie Du über andere Menschen denkst, wie Du andere, die Welt und Dich selbst liebst. Wie Du lächelst, wenn Du lächelst. Und so viel mehr. Die Schönheit strebt immer nach mehr Schönheit, auf unterschiedlichen Ebenen, in unterschiedlichen Formen.

Wir können alle gemeinsam versuchen, das Erdenleben schön zu machen für alle. Und auch für die Erde selbst. Dort, wo wir leben: Zuhause innerhalb unserer 4 Wände, in der Nachbarschaft, im Ort, in der Stadt. Es fängt mit einem schönen und respektvollen Miteinander in der Gesellschaft an.

Che Chidi Chukwumerije

NENN UNS DEUTSCHE. WIR SIND DEUTSCHE

CHE CHUKWUMERIJE
Ortsbeirat 5 (Liste 12) |
Kommunale Ausländervertretung KAV (Liste 5)
Wählergruppe: Bharat, IND
Kommunalwahl 14 März 2021, Frankfurt am Main

Wir sind Deutsche. Wir sind Menschen wie Ihr. Anstatt in Talkshows darüber zu debattieren, ob Ihr uns bestimmte Namen nennen dürft oder nicht, solltet Ihr lieber im wirklichen Leben mit uns allen darüber diskutieren, wie wir kraft unseres wunderbaren und eigenartigen Grundgesetzes Deutschland zur Vorzeige Nation machen können – gemeinsam.

Und das fängt so oft im Bezirk an, im Ort. Da erlebt man den demographischen Wandel, wenn man mit wachen Augen sich mit seinem Bezirk verbindet – und sieht ob seine Gesellschaft älter wird oder jünger, männlicher oder weiblicher, oder einfach diverser.

Dort spüren wir die Auswirkungen des Klimawandels direkt in unserem Privatleben. Und ob die Antwort der Politik auch Nachhaltigkeit enthält. Mehr oder weniger Plastik. Mehr oder weniger Bäume. Mehr oder weniger Fahradwege. Mehr oder weniger Autos. Welche Inzentive gibt es, um den Autos die Fahrer wegzulocken? Greifen sie?

Steigt die Zahl der Obdachlosen? Wieviele meiner Nachbarn sind arbeitslos? Was für Geschäfte gibt es bei mir? Wie geht es ihnen?
In wie fern ist unsere deutsche Kultur noch erlebbar, lokal?

Das lokale Geschehen bestimmt unser politisches Denken. Wie IST das Leben in unserem Bezirk? In allen Belangen.
Sauberkeit. Sicherheit. Lärm. Digitalisierung. Schulen. Hinkt die Schulpolitik der Realität hinterher? Im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule, und von der Grundschule in die Weiterführende Schule, gibt es im Ort genug Plätze? Gibt es einen Trend weg vom Land oder zum Land zurück? Das erleben wir alles Lokal.

Was macht der Lockdown mit den Menschen? Was macht das ganze Coronageschehen mit der Gesellschaft? Auf gesundheitlicher, auf politischer, auf wirtschaftlicher, auf gesellschaftlicher, und auf persönlich-geistiger Ebene. Die Antwort begegnet Dir in Deiner Umgebung.

Unsere Politiker. Wer sind sie? Leben sie auch in der selben Gesellschaft wie wir? In den selben Bezirken? Erleben sie auch wirklich dasselbe lokale Geschehen, das unsere Realität ist? Sind auch sie den Auswirkungen ihrer politischen Entscheidungen ausgesetzt? Lokal. Wir sitzen alle im selben Boot und müssen alle zusammen ziehen.

Das sind die Art Themen, über die wir gerne diskutieren. Und nicht darüber, wie wir wahrgenommen werden, oder wie wir genannt werden sollen, oder wo wir denn wirklich herkommen.

Wir kommen aus Deutschland. Daher: nenn uns Deutsche.

Che Chukwumerije
https://che-chukwumerije.de/

Ortsbeirat 5 (Wahlvorschlag 12)
Kommunale Ausländervertretung / KAV (Wahlvorschlag 5)
Wählerliste: Bharat, IND
Kommunalwahl 14.03.2021, Frankfurt/Main

Briefwahl-Registrierung:
https://che-chukwumerije.de/briefwahl-registrierung

Che Chidi Chukwumerije
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