Wie Worte überleben Wie sie Schweigen überdauern Und wieder auftauchen Wie U-Boote, wie sie lauern Bis Herzen sie wieder brauchen Um sich gegenseitig zu vergeben. Wie Worte hartnäckig überleben Geformt als Texte mit festen Bedeutungen Halb-geformt als im Blut gefühlte Gedanken Ungeformt als feine Kern-Empfindungen, Wie altes Geld in und aus alten Banken Ihr Reichtum irgendwann wieder - und weiter - geben. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
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UNSERE EINHEIT
Unsere Einheit stammt nicht aus Parolen,
sie ist nicht der Ausdruck bloßer Politik.
Sie wird reflektiert von, lebt aber nicht in Symbolen,
Sie ist Bundes- und Herzens- und Werte-Republik.
Unsere Urwurzel ist die Sehnsucht nach Klarheit,
das Schätzen von Schönheit, das Streben nach Höherem,
die Suche nach und Untersuchung von Wahrheit,
das Schöpfen aus dem und Veräußern des Inneren.
Unsere Früchte kommen von Herz und Hand,
sie kommen aus dem Geist, sie ernähren den Geist.
Sie bündeln die Begriffe – Arbeit, deutsch und Land –
Sie sind der Grund, warum das Land so heißt.
Wenn wir unsere deutsche Einheit feiern,
feiern wir eine Idee, feiern wir eine Empfindung.
Auf, daß sie uns und unsere Werte weiter befeuern
und zusammenhalten in menschlicher Verbindung.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
KOPFSCHUSS
Ein Kopfschuss wird heute manchen umbringen. Anderen dringt die Kugel in die Niere ein, es könnte aber auch die schreiende Lunge sein oder das Rückenmark. Dem Herz wird‘s gelingen ein letztes Gedicht über die Liebe und den Frieden in den schmerzverzerrten Augen zu lesen - Alles, was es auf Erden beinahe wäre gewesen - dann verlässt es die Erde für alle Ewigkeit. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
NIGERIA: STILL STRUGGLING FOR INDEPENDENCE

Which will be the first modern, post-colonial Black African country to become independent?
– To stand as a First World country in the midst of global leaders.
– To take the leap from extractive economy to highly productive, manufacturing, innovative and invention-leading economy.
– To develop and run a nation-wide, all-encompassing and unconditional Social Security scheme.
– To become an Export world champion, exporting not just natural resources, but finished products.
– To take its place at the cutting edge of technology and information technology.
– To become a favoured global destination for medical tourism and university education.
– To have a currency that rivals USD, EUR, GBP, JPY, CNR.
– To develop and take a leading role in the building of a new economy and new industry around the concept of sustainability. Because that is the future.
– To entrench legally protected civil and human rights.
– To engender independent institutions of democracy.
– To defeat the evil of tribalism.
– To stop begging, taking and being dependent on foreign aid.
– To stop allowing foreign religions to drive it to hate, exploit, oppress or kill its fellow Africans.
– To stop producing economic Refugees in droves.
– To hold regular free and fair elections, free of rigging, where votes count.
– To hold its richest and most powerful accountable.
– To fight corruption impartially, and stand without exemptions under the Law.
– To eradicate extreme poverty, and democratise and ensure education and opportunity for all.
– To work tirelessly for peace and unity on the African continent.
– To push, power and perfect intra-African trade, tourism and transport to the same levels as on other continents and in other world regions.
– To have a modern, disciplined military focused on defense of borders and values, as well as upholding of peace, and not full of megalomaniac dreams of coup d‘etats and executive power all the time.
– To have a depoliticised Police Force that serves the people rather than being used against the people.
– To maintain a hardworking, well-functioning, digitalised, detribalised, highly educated Civil Service.
– To own its own narrative, with its own independent media, on the global stage.
– To become a global lender, instead of a global borrower and beggar.
– To export technology and new technology to the rest of the world.
– To have a power, economic and civil infrastructure that matches every other First World country‘s.
– To become one of the decision makers in the UN, in WEF, in the G8.
– To break the culture of waste, squander and exhibitionism.
– To support and grow small and medium-scale enterprises all over the country.
– To develop a large and economically virile middle class.
– To feed itself independently.
– To power itself independently.
– To ensure electricity 24/7.
– To become a center of future-birthing research and development.
– To become a part of the space community.
– To find its own local solutions to its own local, as well as global, challenges.
– To be a part owner, and controller, of the global market.
– To produce proud citizens who have greater opportunities in their own Black countries than they would in foreign countries where they are never fully accepted.
– To turn around the historical burden of slavery and colonisation, and transform it into global leadership.
– To stand as a First World country in the midst of global leaders.
Which will be the first Black African country to become REALLY INDEPENDENT?
This is the silent question that hangs unanswered in the global imagination of all humankind, and floats inchoate through the heart of everybody of Black African extraction anytime another Black African country celebrates its annual so-called Independence Day.
Today’s it’s Nigeria’s turn. Country of my birth. 1st October.
Happy Independence Day, Nigeria.
Or should I rather say:
Happy Future-Independence Day.
Because only Self-dependence, Self-reliance, is truly Independence.
Che Chidi Chukwumerije
LEICHTMUT

Schön, wenn auf den Feldern der Nebel liegt; Wenn über die Wälder der Morgen anfliegt; Das Gewicht der Dämmerung leichtmütig wiegt; Die Hoffnung ankommt, die Sehnsucht siegt. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
WIR BRAUCHEN FRIEDEN
Stell Dir vor, Du gerietest jetzt in Kriegsgefangenschaft… Ich meine jetzt! Jetzt! Während Du unterwegs nach Hause bist - Noch bevor Du ein letztes Mal zum Handy greifen kannst und Deiner Frau oder Deinem Mann oder Deinen Kindern oder Eltern oder Geschwistern oder Freunden sagen kannst… bist Du weg. Weg. Weg! Frieden. Leute, Frieden! Je länger die Kriege andauern, desto einfacher ist es, Gebiete weiter zu erobern, Menschen weiter verschwinden zu lassen, Waffen weiter zu verkaufen, die Umwelt weiter zu zerstören, Volkswirtschaften weiter zu verzerren, die Armen noch ärmer zu machen, Menschenrechte weiter zu schmälern, Träume weiter zu töten. Frieden, Leute, Frieden! Wir brauchen mehr Streitschlichter und weniger Kriegsanfeuerer. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Saisonwende (für Che)
der winter wird welk der herbst reist ab die nächte kühl die nichts sagen sagen wir kriegen das hin wer jetzt kein haus baut heißt rilke ist ein …
Saisonwende (für Che)
Danke an Bagatellenschmied – aka Herr Hilibi kauft sich einen Hut – bei http://www.herzloseblaetter.wordpress.com! 🙂
DIE STUNDE DER SCHWACHEN
Gedanken wie Hintergrundgeräusche die die aufkeimende Empfindung stören - Ich kann sie weder hören noch hellhören Aber ich kann sie sehen, hell, sehen wie sie schweigt, Mutter meiner tiefsten Ideen, jedes Mal, wenn ich sie enttäusche. Und ich kann sie hören, sehen, spüren wenn ein Tausend wirre Gedanken mich nicht bringen können zum Schwanken. Die Wunde der Starken ist die Stunde der Schwachen und umgekehrt. Das System muss was machen wenn Gegensätze sich berühren. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
SAISONWENDE
Grün wie Hoffnung verwelkend Ein Sommer des Lichtes Jahrzehnte des Friedens Sozialgerechtigkeit in der Gesellschaft Feiern ihr Saisonende. Der Herbst ist vieles: Er ist bunt, Reif, er ist herb und kalt, schließlich zieht er sich und uns alle aus. Wer wenig hat, dem wird viel genommen. Wer alles hat, dem wird alles gegeben. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
SUMMA SUMMARUM: SCHREIBEN
Am Leben bleiben durch Schreiben.
Das Empfundene zu denken reicht mir nicht.
Auch reden mag laut scheinen, schreiben stumm,
doch Schweigen umfasst das ganze Universum.
Summa Summarum:
Schreiben ist die Welt mir einverleiben,
ist mich der Welt hinterlassen – des Dichters Pflicht.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
