Du machst mein Herz reich und weich…
Du bist ein Teich, in den ich tauche
Ein Halt, den ich brauche…
Ein etwas in meinem Bauch –
Du machst mein Herz weich und reich.
– che chidi chukwumerije.
Du machst mein Herz reich und weich…
Du bist ein Teich, in den ich tauche
Ein Halt, den ich brauche…
Ein etwas in meinem Bauch –
Du machst mein Herz weich und reich.
– che chidi chukwumerije.
Warum bin ich von der Liebe
stets heimgesucht?
Sie schlägt mich mitten im Unerwarteten,
erweckt die tiefste Sehnsucht.
Sie zerreißt mich, durchwühlt mich,
stellt mich unter ihre Macht –
Sie überrascht mich, schwächt mich, bricht mich…
gibt nie Acht
auf meine Ängste, Hoffnungen, Vorurteile,
treibt mich gnadenlos zu meinem Heile.
Du brennst, Herz,
als würdest Du gleich verbrennen
und möchtest an einem Tag
gleich alle Ewigkeit erkennen.
– Che Chidi Chukwumerije.
Herz reicht noch nicht aus
Zum Artikulieren
Kopf reicht noch nicht aus
Zum Empfinden
Sprachlos mag ich sein
Doch nie ohne Empfindung
Das Feuer in mir.
Sprachlos mag ich sein
Aber nie ohne Empfindung
Das Feuer in mir.
– Che Chidi Chukwumerije.
Ich habe
In der Distanz
Frühling gesehen –
Zitternd, wie ein gebrochenes Herz
Zitternd, wie ein heilendes Herz
Zitternd, wie ein mit Hoffnung pochendes Herz
Neue Hoffnung,
Denn ich glaube an Dich.
– Che Chidi Chukwumerije.
Rustikal und pastoral
Iberische rotstaubige Dächer
Wie kann es sein, daß
So weit weg von zu Hause
Halbgeformte grüne Berge
Und halb heruntergekommene Steinmauer
Mir zufließend flüstern
Überall wo du liegst und liebst
Bist du für immer zu Hause?
– Che Chidi Chukwumerije.
Musik Scheiße
Stimmung geil
Video blaß
Konzert killt
Text nichtssagend
Doch die Luft brennt!
Wie eine unscheinbare Frau, die dir
Eine unvergessliche Nacht beschert
Du musst nicht der Beste sein
Du musst es nur mit Herz und Wahrheit tun
Und du reißt alle mit.
– Che Chidi Chukwumerije.
Mein Herz ist kein Herz
Es ist eine grimmige Grollsuppe
Mein Blut ist kein Blut
Es fließt wie in einer Zeitlupe
Allein die Tinte aus deinem liebevollen Stift
Dein Wort, deine Stimme, deine Art, deine Schrift
Sind mir Erquickung, Hoffnung und Gegengift.
– Che Chidi Chukwumerije.
Dieses Gedicht habe ich als Teil eines Interviews geschrieben, das in Sabine’s Lifestyle-Kolumne veröffentlicht wurde. Das Interview kann man hier lesen.
Alles war nutzlos gegen ihre hohen Wände
Keine Ideologie war tief genug, um
Ihre Kälte zu untergraben –
Ich sag’s Euch, keine Ideologie.
Keine Philosophie,
Weder der Natur noch der Wissenschaft,
Überzeugte sie. Stark wie Amazonia.
Für die Brechstange war sie zu zerbrechlich; unempfänglich.
Und dann schrieb mein Herz ihr ein Gedicht
Und, siehe: sie schmolz, und weinte bitterlich.
– Che Chidi Chukwumerije.
Man sagt
Es stolpert im Wald ein Geist herum
Freund der Tiere, Sohn der Natur
Ein Typ mit wilden Haaren und scheuen Augen
Und einer längst vergessenen Geschichte.
Nur eine
Hat noch nicht vergessen
Politik und Entwicklung haben ihr die Vergangenheit
Nicht weg radiert
Je ferner in die Zukunft die Welt rast
Desto tiefer sinken ihre Wurzeln in das Vergangene hinein.
Es sind kleine Dinge
Die sich an ihn erinnern lassen
Kleine Laute in der Natur, ohne Körper und Ziel
Schatten im Wald, flüchtige Bewegungen.
Sie guckt hinein, sieht nichts, nur Dunkel
Spürt jedoch seine Augen, wild und scheu
Und voller Angst…
Mütter, die ihre Söhne verloren haben
Schwestern, die ihre Brüder verloren haben
Töchter, die ihre Väter verloren haben
Frauen, die ihre Männer verloren haben
Mädchen, die ihre Geliebten verloren haben
Verloren aber nie vergessen.
– CHE CHIDI CHUKWUMERIJE.