Lärm
Dunkel wie Nacht
Manche sehen nichts
Manche hören nichts
Manche schlafen
Manche sind wach
Aber alle träumen etwas
Auch die, die ihre Träume wieder vergessen.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Lärm
Dunkel wie Nacht
Manche sehen nichts
Manche hören nichts
Manche schlafen
Manche sind wach
Aber alle träumen etwas
Auch die, die ihre Träume wieder vergessen.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Am Ende des Tages
Am Anfang der Nacht
Am Tage des Endes
In der Nacht des Anfangs
Enden ist sichtbar
Anfangen ist unsichtbar
Tagsüber geht vieles zu Ende
Doch in der Nacht fängt Neues an.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ein Ventilator
bläst meine Gedanken weg
weit weg von mir
durch das Fenster in die Welt hinaus
tief in die Nacht hinein
Einsam und entschlossen
lässt er sich davon tragen
weit weit und immer weiter weg von mir
in die fremde Außenwelt
und sucht dort jetzt seinen eigenen Weg.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Irgendwann ist der Tag zu Ende
Nach dem Tag und Nacht eine Weile
Nebeneinander
Miteinander
Ineinander
Zusammen gelebt haben
Aber niemals füreinander.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Der Tag
Eine ferne Erinnerung
Ein unbestimmter Traum
Eine wilde Empfindung
Ein Verwirklichungsraum
der Nacht.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Es ist sehr hell - Ist das wirklich die Nacht? Es ist sehr dunkel - Ist das wirklich die Nacht? Die Nacht ist heller als der Tag Und dunkler auch - Ist alles, was ich liebe und was ich mag, Ist ein Gefühl im Bauch. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Mein Herz ist meine Nacht Mein Kopf ist mein Tag Ich träume von Dir in der Nacht Und vergesse Dich am Tag Denn mein Kopf ist voll mit Überleben Mit Ablenkung, mit Kampf, mit Streben Mit dem Versuch Dich zu vergessen - vergebens. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Manch eine Nacht ist still –
Rege ich mich auf, wie ich will,
bleibt mein Herz ruhig und still.
Die Schmerzen schmerzen nicht mehr;
Das halbe Herz ist voll, die andere Hälfte leer –
Du fehlst und wirst fehlen immer mehr.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Innerer Frieden Eine verdunkelte Stadt ins Nachtträumen versunken Vier Autos hupen Die anderen schweigen in Müdigkeit verbunden Auch die Müden bewegen sich unermüdlich nach Vorne, Zuhause suchend. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Am Ende des Tages kommt etwas viel Schöneres Die Nacht Am Ende der Nacht kommt etwas viel Schöneres Der Tag Und es gibt kein Ende zum Enden und neu Beginnen als neuer Mensch. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung