Danke für das vergangene Jahr, Für die Freude und für den Schmerz. Ich habe verloren um ein Haar Meinen Verstand und mein Herz. Danke für das neue Jahr, Für Hoffnung und Neubeginn. Ich bin die selbe Person zwar, Doch hat das Leben neuen Sinn. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Neues Jahr
EIN JAHR MIT FESTEM ZIEL
Ein Jahr mit festem Ziel wünsche ich allen: Erwachsene Arbeit, kindliches Spiel - Ins Alte kein Zurückfallen, und Wahrhaftigkeit viel. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
DAS NEUE, JA
Und dann… begann irgendwann das neue Jahr Nicht ganz am 1. Januar weiß ich fürwahr weil ich - und das Neujahr gefühlt nicht - da war. Also vielleicht davor? Ob das alte Jahr Zeit verlor? Und das neue schon alt war? Oder erst in den Tagen danach… denn in den Tagen danach ist keiner mehr wach. Das Tor steht unbewacht und wie ein Dieb in der Nacht beginnt die neue Zeit. Bist Du bereit? Es ist soweit. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
DIE KRIEGE DAUERN NOCH AN
Die Kriege dauern noch an Sie haben nicht gemerkt, daß es ein neues Jahr ist - Trauernde Menschen trauern noch Suchende Geister suchen noch weiter Sterbende Freundschaften sind weiterhin am Sterben Verwirrte Köpfe wurden noch nicht gescheiter Kaputte Beziehungen sind noch kaputt Enge Herzen wurden nach Silvester nicht breiter Die in einem Gefühlsloch steckten, warten immer noch auf eine Himmelsleiter Warst Du es vorher nicht, bist Du wahrscheinlich immer noch nicht heiter Was nützt dem Verstand der Weg ins Neue ohne die Empfindung als Wegbereiter? Die Kriege dauern noch an Sie haben nicht gemerkt, daß es ein neues Jahr ist. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
ZAUBER GEHT WEITER
Der letzte Tag des Jahres
Gern möcht ich denken, das war es
Doch ich weiß es besser, sicher
geht es weiter, nur ungewöhnlicher
als im scheidenden Jahr es schon war
Pandora‘s Buchse wurde geöffnet, fürwahr
Drum musst auch Du Dein Herz öffnen
Und Dich mit geistiger Zauberkraft bewaffnen.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
NEU JA
Denn ich habe
Im Dunkel Licht gesucht
Und habe gefunden
Lichtsehnsucht
Denn ich habe
In der Weite Nähe erforscht
Doch je intimer sie wurde
Desto größer mein Durst
Denn ich hab’ begriffen
Das Alte ist hartnäckig
Wenn die Silvesterglocken verstummen
Wiederholt das alte Jahr sich
Es muß alles neu werden
Aber wie wird das erreicht
Wenn der Verursacher, Mensch,
Unverändert bleibt?
Es muß alles neu werden
Neu ja neu
Gottesname nicht mißbrauchend
Doch seinem Gesetz treu
Ja zur Empfindung
Und ihren leisen Hinweisen
Ja zu guten Absichten
Gültig auch ohne Beweise
Ja zu dem Mut
Den wilden Sprung zu wagen
Aus altem Trott und Schrott
Ins Neue Lebenstage.
– Che Chidi Chukwumerije.
2019: Das Jahr der deutschen Dichtung
