Ein emotionaler Tag Ein ruhiger Tag Ein inniger Tag Ein schmerzhafter Tag Ein schöner Tag Alles zusammen Genau so wie ich es mag Ein seelenbereichernder Tag.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ein emotionaler Tag Ein ruhiger Tag Ein inniger Tag Ein schmerzhafter Tag Ein schöner Tag Alles zusammen Genau so wie ich es mag Ein seelenbereichernder Tag.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Am Ende des Tages kommt etwas viel Schöneres Die Nacht Am Ende der Nacht kommt etwas viel Schöneres Der Tag Und es gibt kein Ende zum Enden und neu Beginnen als neuer Mensch. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Wenn der Tag vorüber ist, fängt die Nacht an, nicht davor - Wenn die Nacht vorbei ist, fängt der Tag an, nicht zuvor - Genieß Deine Freude in vollem Maß - Verinnerliche Deine Traurigkeit ganz - Die eine, Tiefe; der andere, Spaß - Das Leben ist ein Tanz mit Substanz. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Tags fliege ich dahin wovon ich nachts nur träumen kann Nachts fliege ich dorthin wovon ich Tags nur träumen könnte könnte ich mir bewusst irgendetwas gönnen woran ich tagsüber aber mich nicht erinnern kann denn nachts fliege ich Heim. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Der Tag ist ein Hügel Die Nacht ist ein Tal Doch am Tag erlebe ich meinen Fall Und nachts wachsen mir Flügel Geselligkeit ist toll Alleinsein ist schwer Doch In der Zweisamkeit bin ich leer Und in der Einsamkeit bin ich voll. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Bin so müde bin so wach wie die Nacht wie der Tag sich anfühlt, der Tag wie die Nacht. Tiefe Energie, für den Tag zu dunkel für die Nacht zu hell, bin so müde bin so wach. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Gute Nacht Du hast meinen schlechten Tag doch zum Schluß gut gemacht - Gute Nacht, lieber Tag. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Tag und Nacht Getrennt durch die Zeit Es weint und es lacht die Unerreichbarkeit der absoluten Vereinigung, die Unerfüllbarkeit sehnender Verschmelzung. Getrennt sind sie Getrennt werden sie bleiben Tag und Nacht sich küssend nur an der Peripherie Herr Tag und Frau Nacht. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Lasst uns den Tag mit Nachtgefühlen starten, mit Zärtlichkeit Menschlichkeit geben und erwarten, lasst uns aus dem Leben einen schönen Traum machen, in deren Erfüllung hinein wir sonnig erwachen. Lasst uns die Nacht mit Tagbewusstsein erleben, mit Ernsthaftigkeit unseren Empfindungen Raum geben, lasst uns aus dem Schlaf ein heilsames Schöpfen machen, aus dem wir innerlich gesund und klarer morgens aufwachen. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Das Licht scheint am Hellsten in der Nacht, ich weiß nicht warum, vor allem nach Mitternacht. Die Menschen sind am unsichtbarsten tagsüber, maskiert, abwesend, verlogener, härter, trüber. Brauchen wir das Dunkel um Licht zu sein? Steinharte Herzen schmelzen bei Mondschein, was vorher Weh tat, wird noch schmerzvoller, die Empfindung wird empfindsamer, das Herz voller, Umarmungen werden länger und immer länger und enger, und enger, und enger, und enger. Und die, die beten, stellen mit Erleichterung fest, daß das Gebet wahr ist, eher es ihre Brust verlässt. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung