Deine Worte berühren meine Haut Doch Dein Schweigen geht tiefer Deshalb werde ich, wenn die Welt schweigt, laut. Du wächst aus meiner Seele heraus Wie Dreadlocks, wie Gedanken, wie Unkraut Geperlt mit den Tränen meines Morgentaus. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Tau
MÄRZ
Der Wald ist wild mit nackten Bäumen,
Finger, Hände tausendmal
Der Schnee ist weg, ein Raum voller Träumen
Macht seinen weg zurück ins Tal.
Et al, et al.
Zwischen Raum und Raum liegt kurze Zeit
Liegt Bitterkeit, liegt Tapferkeit
Und starkes Öffnen, und Mühe
Und Ruhe – – – und nun, blühe…
– Che Chidi Chukwumerije.
