DAS PERFEKTE VERBRECHEN

Stell Dir vor?
Du kämest zu mir
in Liebe mit Liebe aus Liebe
brachte mir die Liebe bei.
Liebe Licht und Leben.

Im Gegenzug:
Ich schlage Dich mit Nägeln
auf einen Holzbalken
bringe Dich grausam um.
Liebe Licht und Leben.

Stell es Dir nur vor
sage mir:
Wäre dadurch Deine Mission
erfolgreich gewesen oder nicht?
Liebe Licht und Leben.

Es kommt noch besser.
Morgen erzähle ich rum, insgeheim
wolltest Du nur umgebracht werden –
Stell es Dir nur vor.
Liebe Licht und Leben.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung

GOTT

Egal wie viel es ist, irgendwann geht es zur Neige. Gott allein ist unerschöpflich. Frage Dich also: Was ist Gott, das Unerschöpfliche? Die Unerschöpflichkeit selbst.

Wir leben mitten im Ergebnis des Ausdrucks seiner Unerschöpflichkeit und wir nennen das “Sein” oder “Leben”. Die Quelle dessen aber, aus dem wir teils dankbar, teils gedankenlos undankend und selbstverständlich schöpfend das haben und gestalten, was wir Sein oder Leben nennen, diese Quelle bleibt unserem Wissen verschlossen und zwingt uns immer wieder zur Frage: Was ist das, Gott, das Unerschöpfliche? Wer ist Gott, dessen Kraft angeblich unerschöpflich ist?

Und sie muß auch unerschöpflich sein, sonst gäbe es das Sein oder das Leben nicht oder nicht mehr. Nur das kann Leben sein, was weder Anfang noch Ende hat. Alles, was eines von beidem hat, verdient nicht den Namen Leben; und da das, was wir oft Leben nennen, einst ein Ende haben wird, kann es nicht das Leben sein, denn die Eigenschaft des Lebens ist, daß es lebt! Alles, was aufhören kann, zu leben, kann nie das Leben gewesen sein, da das Leben ja das Leben deshalb ist, weil es lebt und einfach lebt, also immer weiter lebt, so wie es auch immer lebte, weil es an sich Leben selbst ist. Und da es immer lebte und immer lebt, ohne davon abzukommen, muß es vollkommen sein. Diese Annahme seiner Vollkommenheit wird durch die Tatsache bekräftigt, daß das All – also alles – also alles Sein in seiner verblüffenden Vielfältigkeit – an vollkommenen Naturgesetzen kreist, hängt und zusammenhängt.

Alles, was einen Anfang hat, kann auch nicht das Leben sein, sondern DAS wiederum muß das Leben sein, aus dem das geboren wurde, dieses einst Angefangene, was wir vorher als Leben einstuften.

Was also ist das Leben? Wer ist Gott, dessen unerschöpfliche Kraft alles weitere Sein hält, und aus dessen Unerschöpflichkeit die Strahlen hervorgehen, aus denen alles das Gestalt nimmt, was wir irrtümlich Leben nennen?

Nur einer hat mich so weit gebracht, und führt mich noch weiter Richtung der Antwort: Die Gralsbotschaft “Im Lichte der Wahrheit” von Abd-ru-shin. Für alle die, die mich immer wieder fragen, warum ich manchmal nach Tirol fahre: Deshalb tue ich das, um in der Gralssiedlung auf dem Vomperberg in Tirol Kraft und Klarheit zu schöpfen. Denn wer den Ahnungsweg zu Gott finden und wissend gehen will, der muß über seine eigene Innere Stimme die Verbindung dazu suchen. Keiner hat mir diesbezüglich mehr geholfen als Abd-ru-shin in seiner Gralsbotschaft. Wer oder was ist Gott?

– Che Chidi Chukwumerije

REALITY

Reality is a stranger. And we live in it, and live with it, but we don‘t know or understand it. We don‘t know what it’s Laws are, why it does the things it does. Why we fall sick, why we die how we die when we die. Why the Fulfilment of our dreams are cut short unexpectedly. Those who pray are not spared. Those who don’t, don’t fare better either. We live in Reality, something strange that we don’t understand. Understand why it apportions this to that person and that to this person. Why it is so inexorable, so unyielding, so mysterious. Why it will hit you tomorrow with something you don‘t expect today. Why?

Abd-ru-shin explained the Laws of Creation in his book The Grail Message „In the Light of Truth“ the best I have ever heard or read them explained. I return to it ever and again, to find clarity. But knowing of Reality is one thing. Becoming in harmony with Reality is the next step, and the hardest. Because for that, a person has to change, really really change from deep within. And only Reality itself can change a person that deeply. The more Reality confronts and confounds one, and hits one, the deeper it simultaneously seeks to pave its way deep into one, until it gets to that immortal light within one‘s core which alone can burn in harmony with Reality. Only then, at that final moment, will Reality cease to feel like a stranger, and start to feel like a father, like a teacher, like a guardian, like mother and like Home.

– Che Chidi Chukwumerije

NATURE SHAPES AND NATURE FORMS

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Nature shapes and nature forms
Humans, mountains, seasons, worms
Nature cools and nature warms
Hearts and loves, volcanoes and storms

But stretch out your hand to touch nature
And all you’ll touch are her dorms and norms
For nature herself is hidden from capture
And all we see are her shapes and forms.

– Che Chidi Chukwumerije.

NEVER STOP SEEKING THE GRAIL

Works that stay
And show the way
To travelling spirits
On the right road
Long after I myself have passed
This way.

Not works of vanity
Nor dance of insanity
But honesty to my spirit
Who drank whilst thirsty
And knows the source of eternal water
The Grail’s Fountain.

Some seek politics
Some seek academics
Some believe in race issues
Some ideology or religion
And many will seek only pleasure
And self.

But through history
An inner mystery
Occupies all human spirits
It doesn’t die or fade –
The urge to know the true meaning of
The chalice, the stone, the mystery, the fountain,
The beginning, the origin, the genesis, the portal, the Grail.

– Che Chidi Chukwumerije.