Lonely becomes your friend
And you marvel
At his eloquence, deep and complex
Gnawing at your heart
Seeking the answers
Only you can give to him
To set him free.
– Che Chidi Chukwumerije.
Lonely becomes your friend
And you marvel
At his eloquence, deep and complex
Gnawing at your heart
Seeking the answers
Only you can give to him
To set him free.
– Che Chidi Chukwumerije.
Kidnapped
Is there still hope for me?
The sun sets sadly as slowly as he can
By the last light of day
Find a way
Did you see the baby that was stolen?
Did you see the boy that was broken?
However hard you look, you will see
No resemblance at all between them and
The man now woken, now walking.
– Che Chidi Chukwumerije.
Du bist wie Wasser
Du fließt in die Menschen widerstandslos hinein
Und veranlasst, daß sie sich Dir mit-teilen
Und das Mitgeteilte nimmst Du mit als Dein neues Teil
– Che Chidi Chukwumerije.
MUSIC
PEOPLE
LANGUAGE
UNDERSTOOD
FOR ONE
MOMENT
ONE MANKIND
ONE SPIRIT
1 LOVE.
– Che Chidi Chukwumerije.
Sie war knapp 87 Jahre alt
Da lag sie, an dünnen Schläuchen verkoppelt
Aber ihre Augen sprachen mit mir
Wir wussten beide, es war das letzte Mal
Diesseits.
Ihre Enkelin, meine Frau, streichelte ihre Stirn
Ihre alte, verdorrte Hand…
Ihr Sohn, Onkel meiner Frau, scherzte mit ihr
Tapfer lächelte sie schwach, sanft…
Ich dachte nach.
Vor zwei Monaten saßen wir noch an ihrem Küchentisch
In Kleinheppach – sie, ich und meine Frau
Sprachen über Gott und die Welt.
„Soll ich dir etwas aus der Bibel vorlesen?“
Fragte ich sie jetzt. Neben dem Bettfuß lag eine.
Jetzt schmunzelte sie zart, flüsterte schwäbisch:
„Was willsch mer denn vorläse?“
Ich schlug auf, suchte kurz, fing an:
„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln…“
Und sie fing an,… zu weinen.
Ihre alte Zimmernachbarin fühlte sich gestört
Sie war noch nicht so weit –
Anneliese wollte nicht, daß wir gehen
Aber es wurde spät, sie müde – Und ich drehte mich ein letztes
Mal zu ihr, verabschiedete mich mit unserem üblichen Gruß:
Es ist nicht leicht, hört man häufig, ein Mann zu sein heutzutage. Der Mann muß sich neu klären, um innerlich in die Lage zu kommen, seine Art, Fähigkeiten und Kräfte unter den Bedingungen der modernen Menschenart zum Einsatz ganz bringen zu können, ohne verroht zu wirken. Der Klärungs- und Umwandlungsvorgang bedingt das sich Auseinandersetzen mit der Frage, als Mann: was bin ich? Dieses sich Auseinandersetzen mit dieser Thematik soll ein lebendiges sein, im Erleben und in der Selbstreflexion im Licht der Wahrnehmung der eigenen Art des Handelns, Seins, Denkens, Empfindens und Reagierens im Erleben selbst. Es geht darum, die Männlichkeit irgendwie wieder und ganz zur Geltung zu bringen. Denn vorgeschlagen in dieser Frage ist die Andeutung, daß die Männlichkeit in bisheriger Form keinen Wirkungskontext in der modernen und in der kommenden Gesellschaft mehr hat.
Was ist jedoch Männlichkeit? Das Innehaben von Führungspositionen war von jeher für die Männlichkeit ein selbstverständliches Bestandteil seines Selbst, Selbstbilds und Wirkens. Genau aus diesem Grund kommt vielleicht ein Teil der heutigen Männlichkeit kaum klar mit den Formen der tragenden Strukturen der jetzigen Gesellschaft, die nicht nur zulassen, daß die Weiblichkeit in großen Zahlen an Führungsinstrumenten und Machtpositionen gelangen, sondern dies zum Teil sogar bedingen und unausweichlich machen. Je mehr immer höheren Gipfeln der Zivilisation, der Technik und der Sozialwissenschaft zugestrebt werden, desto mehr wird Platz für die Frau – für das Weibliche – geschaffen, nicht nur neben, sondern auch teilweise vor dem Mann. Denn das Hauptwerkzeug, mit dem in der Vergangenheit genau dieses stets verhindert werden konnte – die brutale rohe körperliche Gewalt, wenn auch nur als Andeutung in der Kultur zusammenhängend – gilt nicht mehr als zugelassenes Mittel in diesem Kontext.
Jetzt gilt es also, Mann zu sein ohne den mit direkter oder angedrohter Gewalt unterstutzten Anspruch auf Führung mit in die Waagschale zu werfen. Jetzt gilt es also, das ursprüngliche Selbstbild des verklärten ideal-sein-wollenden Mannes zu erfüllen, “Ritter” zu werden. Jetzt gilt es also, mit der Macht des innewohnenden Geisteswesens männliche Kraft zum Zwecke der Beschützung und der Raumschaffung für das Gedeihen des Ganzen, sowie seiner Weiterentwicklung, einzusetzen. Beherrschung transformiert sich und hebt sich auf die Ebene der Selbstbeherrschung; und Druck ausüben reift zum “Sich zum Ausdruck” bringen. Unterdrückung weicht dem gegenseitigen kritischen Erleben von einander. Das Formnehmen und Inhaltgeben dieses Grads der Zivilisation zu ermöglichen, zu begleiten und zu beschützen, ist als Herausforderung der höchsten Gewaltpotenz der Männlichkeit ebenbürtig und ist deshalb der Versuch wert.
Die Frage nach den Wirkungswesen und Wirkungsformen des modernen Mannes läuft einer anderen Überlegung vorbeugen wollend, ungültig machen wollend, voraus. Die Überlegung, ob es überhaupt noch Platz gibt für die Männlichkeit, vor allem in bisheriger Zusammensetzung, in der sich heranreifenden Zivilisation. Ob also das Zeitalter der männlichen Vorherrschaft langsam abgebaut wird und ersetzt durch eine Neuzeit der bestimmenden Wirkung weiblicher Führung. Als vor einigen Jahren FIFA mit dem Slogan kam – “Die Zukunft des Fußballs ist weiblich” – wurde, ob bewußt oder nicht, das angenommene Versetzen eines globalen Paradigmen lokal angepfiffen. So was löst in manch einem männlichen Bewußtsein, gefesselt durch subtile Ketten, einen Zustand aus, der von einigen als Krise wahrgenommen, jedoch von anderen als Anregung zur Neudefinierung von Männlichkeit und von Begriffen wie männlicher Stärke angenommen wird.
Denn – und auch diese Frage lässt sich stellen: Was ist wenn die Zukunft des (Fußb)Alls auch gar nicht weiblich an sich ist… sondern einfach menschlich?
You’re walking on water
Don’t think it is land
The tide is about to turn
Your feet into sand
Signals sent out over the earth
Kill them before they grow
There is a protection Claws in our justice
For a darker tomorrow
Subliminal messages
Password more valid than passport
What is the colour of love?
Blindness is just in court
Mankind will destroy humanity
And claim to be its saviour
And cunning will mask hatred
And none shalt love thy neighbour.
– Che Chidi Chukwumerije.
In Memory.
Let them not remember
That we were not always here;
Let what we tell them
Be all they know –
They can get Independence from the West
If they want,
But not from the Middle East.
– Che Chidi Chukwumerije
Never gonna teach nobody
Never gonna preach the Word
To no damn soul
I’m damned myself
Tired of pretending
To know the way to heaven
Maybe everybody should just
Go to hell – then we’ll all grasp
The way to heaven.
– CHE CHIDI CHUKWUMERIJE.
Power is, or derives from, an idea into which all concerned subscribe. This idea is the exponent of a recognition to which a people as a collective have come; in other words, a consciousness into which a homogeneous group, a common type, has awakened. This recognition, this consciousness, now becomes a component characteristic of this homogeneous group which as a group has graduated from type to type. The members of the group thus acquire a distinct, distinctive nature that differentiates, distinguishes and distances them from every other group. They thus become a “People”, the rough draft of a nation. And this people, these people, are the children of an idea to which they have subscribed, out of which their world view has been born. And the concept of Power inherent in this idea becomes the foundational notion and nature of Power that determines their politics and their interpersonal relationships.
Because this power is subject to a context into which they all subscribe, rooted in an idea which has become their mother, they are all bound to it and all bow down before it. It thus becomes the socio-political and culturo-spiritual Soul of their national personality.
When this people comes into contact with a different people of different ideology, a culture clash takes place. Communication gaps and mutual misunderstandings become their meeting points. The divergent concepts of power, born over centuries or even millenia out of different recognitions and perceptions, creates a situation where each group has the feeling that the other group is not “playing by the rules”. Whereas perhaps they simply have a different understanding of the concept of “power” and of “power-play”. You only see what you understand; every other thing remains at best a riddle, if not entirely invisible and impossible to perceive or empathize with in any way. At worst, it is adjudged to be a threat.
This is where the need arises to “learn another person’s language”. The other person’s inner language of concepts. Therein lies the understanding of their concept of Power, and thus of their understanding of what should be the right and balanced form of interpersonal relationships. When two such come to a mutual understanding and meet in the middle, then the product of their new and shared understanding becomes a living guideline and another valuable page in the universal charter of human rights. And responsibilities.
– Che Chidi Chukwumerije.