Eine Maschine fragt Dich, ob sie für Dich denken und sprechen soll. Sagst Du Ja, vergisst Du Dich, verlierst Dich, und findest es sogar bequem und toll. Doch schöpfen ist nicht die Aufgabe von KI, schöpfen ist die Nahrung des Menschengeistes. Egal wie schön das KI-Ergebnis ist, kann sie nie den Geist reifen lassen ohne Selbsterreichtes. Dem Kaiser des Kaisers, Gott Gottes, dem Verstand Denken, dem Geist Empfindung, der künstlichen Intelligenz Sammeln, Grobes, dem Mensch körperliche und geistige Anstrengung. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
der Moderne
WEIHNACHTEN HEUTE
Heute soll Weihnachten sein? Viele Menschen fühlen sich allein. Es ist bei Vielem hohl, leer und kalt. Das Jahr fühlt sich alt an, sehr alt. Wo ist das Kind, das innere Kind? Wo das Kindliche, warm und lind? Wo das Menschliche, friedlich und wahr? Wo das Göttliche mit himmlischer Schar? Wo die tiefgründige Auseinandersetzung mit der Botschaft Jesu tiefer Bedeutung? Wo das geistige Erwachen der Jetztzeit, die Neugeburt der Menschen in Echtzeit? Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
DIE ERINNERUNG AN MACHT
Der arme Amfortas - Der will seinen Sturz immer noch nicht akzeptieren oder begreifen. Im gefallenen Still schickt er an, über andere zu regieren, herrisch, herrschsüchtig, herrenmenschlich und wird immer frustrierter, denn die Welt lässt sich nicht mehr lenken. Letztendlich beißt er zahnlos nicht mehr, nur bellt. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
NEU WIE ALT
Du bist neu wie die alte Sonne die täglich neu ist und neu macht Du bist neu wie kindliche Wonne die wie alte Seele in jungem Körper lacht Du bist jung im Kopf und alt im Geist Ich kenn Dich und kenn Dich nicht irgendwie Du bist jung doch Deine Reife beweist In jedem kindlichem Herz wohnt ein Genie. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
KLEINER
Und die Welt wurde kleiner und immer kleiner Bald gab es nur noch da Deiner und hier meiner Dein Bereich, mein Bereich, und ihrer und seiner Der Einzelne wurde alleiner und immer alleiner Je enger verbunden wir wurden desto gemeiner Je äußerlich feiner desto innerlich unreiner Und wer sucht die Schuld dafür bei sich? Keiner. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
TIEFER ALS BLUT
Viele werden kommen und wieder gehen, viele Ausländer aus Ländern und Begriffen, denn fremdsein liegt nicht nur im Aussehen - das besonders Fremde sitzt nicht in Schiffen. Es sind Gedankenformen und Empfindungen, die uns anfassen, auffassen und erfassen, die uns einspannen in neue Verbindungen - die wir nicht fassen - eher sie uns wieder verlassen. Ihr denkt, daß Blut das tiefste ist… Ihr irrt gewaltig; tiefer verankert als Blut liegt der Boden, wo das Tatsächliche sitzt: Fremdes, Eigenes, Geist, Hab und Gut. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
NUR UNSER GEIST
Ein künstliches Gehirn, das für uns denkt aber nichts empfindet und nicht mal fühlt, darf nicht sein was unsere Schritte lenkt, uns belehrt, führt, füllt und aufwühlt. Alles, was wir bereits entdeckten, ist nichts im Vergleich zu dem, was wir noch nicht wissen. Und nur unser Geist kann‘s finden. Angesichts der Verrohung hilft keine KI, nur das Gewissen. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
EIN DEUTSCHLAND
🇩🇪Eine Leinwand Eine werktätige Hand Ein buntes Land Ein geistiges Band Ein menschlicher Rand Ein Mittelstand Ein Zukunftspfand Ein Herzbrand Ein Deutschland. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
ALT UND NEU
Wir entdecken uns neu finden die selben alten Persönlichkeiten in neuen Farben und Befindlichkeiten und bleiben uns dennoch treu. Wir sind deutsch wie früher und deutsch wie noch nie vorher. Entschlossener. Wissender. Treuer. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
ERDDORF
Die Welt ist zu einem Dorf echt geworden - Wir erleben uns alle gegenseitig in Echtzeit. Sympathien und Ressentiments, einst verborgen, merken, wie nah sie sich sind. Sie waren nie so weit. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
