Ich treffe Menschen
Und ich treffe Menschen
Menschen treffen mich
Und Menschen treffen mich
Äußerlich
Und innerlich
Und menschlich.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ich treffe Menschen
Und ich treffe Menschen
Menschen treffen mich
Und Menschen treffen mich
Äußerlich
Und innerlich
Und menschlich.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Am Ende des Tages
Am Anfang der Nacht
Am Tage des Endes
In der Nacht des Anfangs
Enden ist sichtbar
Anfangen ist unsichtbar
Tagsüber geht vieles zu Ende
Doch in der Nacht fängt Neues an.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ein Ventilator
bläst meine Gedanken weg
weit weg von mir
durch das Fenster in die Welt hinaus
tief in die Nacht hinein
Einsam und entschlossen
lässt er sich davon tragen
weit weit und immer weiter weg von mir
in die fremde Außenwelt
und sucht dort jetzt seinen eigenen Weg.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Die Stadt ändert sich langsam
Verändert ihr Gesicht
Die einen werden einsam
Die andern finden ihre Schicht
Die Farben vermengen sich
Schwarz und Weiß sind immer mehr
Keine Farben mehr
Und gerade deshalb bekämpfen sie sich.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Die Antworten
ergeben sich aus den Fragen
rückblickend
aber nicht rückwärts blickend
nur vorwärts gehend
einsehend.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Die Feier naht
Der heilige Gral wird vernehmbar
Denn das Dunkel wächst
In der Gegnerschaft wahrnehmbar
Aufgetrieben. Die Menschen
Sind gereizt – siehst Du das? –
Unter Druck gesetzt von dem,
Was sie befreien will. Wie krass.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Der erste Schritt war früh getan Ohne Junge oder jugendlich zu sein wurde ich vom Kind zum Mann und machte die Reise ganz allein. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Eine Nacht
Ein Gedicht
Dein lächelndes
Gesicht
Eine unendliche
Geschichte
Unausgesprochene
Gedanken
Gefühlt
Wortlos erfüllt.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ich nag es
fremde Menschen
und fremde Kulturen
mir vertraut zu machen
Grenzen zu überschreiten
mit einem Lächeln
und mit einem Tanz
Wände zu durchbrechen
Grenzen, die seit
dem Anfang der Menschheit bestehen
Wände, die seit
dem Anfang der Zivilisation starr stehen.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Schweigen
Ist so laut
Warum ist es
Mir so vertraut?
Als kannten wir uns
Damals schon
Lange bevor der Mensch
Wort oder Ton
Zum ersten Mal
hervorbrachte
Und das Herz allein schlug
Wild doch sachte.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung