Mit Herz und Hand
Geist führt und Verstand
führt aus.
So fühle ich mich zu Haus.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Mit Herz und Hand
Geist führt und Verstand
führt aus.
So fühle ich mich zu Haus.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Loslassen
Nicht hassen
Einfach loslassen
Die Vergangenheit verlassen
Die Gegenwart niemals verpassen.
Einfach loslassen
Nicht hassen.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Alles, was eine Frage auslösen kann,
wenn der Gefragte etwas anderes hört
als der Fragende vielleicht beabsichtige.
Alles, was eine Frage im anderen stört.
Worte. So unzureichend als Kommunikationsmittel,
aber was anderes haben wir ja nicht.
Also brauchen Worte Taten als Unterstützung,
sonst erfüllen sie selten ausreichend ihre Pflicht.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Frauen dürsten mit ihren Gefühlen,
denkt Mann –
Männer dürsten mit ihren Gewühlen,
denkt Frau.
Und beide denken und kalkulieren
und rechnen und denken nach und taktieren
und unterscheiden sich nicht so sehr voneinander.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Wo war ich gerade?
In einem Traum.
Wo bin ich gerade?
Physisch in einem Raum.
Wo will ich hin?
Dorthin, wo der Baum
geht, wenn seine Wurzeln
verschwinden, geahnt kaum.
Etwas erleben und erhalten
hinter dem Grenzsaum,
und zurück kehren
verträumt wie Seeschaum.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ich kann tausend unterschiedliche Sachen
zeitgleich fühlen und emotional erleben,
mehrfach und in die Tiefe lieben, weinen, lachen,
suchen, finden, nehmen, geben und vergeben,
alles mögliche und unmögliche machen,
und aus dem Innersten wirklich ganz leben.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ich denke nach
Nach Dir.
Ich sehe nach
Nach Dir.
Ich hole nach
Nach Dir.
Ich eile nach
Nach Dir.
Ich frage nach
Nach Dir.
Ich gebe nach
Nach Dir.
Ich weine nach
Nach Dir.
Ich komme nach
Nach Dir.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Du hörst auf so viel da draußen –
Wieso hörst Du nicht auch
auf Deine eigene innere Stimme
hier drinnen tief im Bauch?
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Ich gehe in die Innenwelt hinein
und sie fühlt sich an wie meine Außenwelt;
Ich gehe in die Außenwelt hinaus
und verschanze mich dort in meiner Innenwelt.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Wer auf die Welt verzichtet,
erhält so viel von der Welt, wie er braucht.
Wer nach der Welt unersättlich lüstet,
verliert Teile von sich, die er zum ewig Leben braucht.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung