Danke für das vergangene Jahr, Für die Freude und für den Schmerz. Ich habe verloren um ein Haar Meinen Verstand und mein Herz. Danke für das neue Jahr, Für Hoffnung und Neubeginn. Ich bin die selbe Person zwar, Doch hat das Leben neuen Sinn. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
Dichterherz
UND SCHWEIGT
Das Jahr neigt sich dem Ende zu Mein Herz ist voll und schweigt dazu Ich habe über den Mensch Sachen gelernt, die haben aus meiner Seele die Unschuld entfernt. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
WEINSTUBE
Wein und Eure Stimmen
warm und weich und laut
und sanft und geht mir
unter die Haut.
Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
FEHLENDE WORTE
Die Worte fehlen mir denn sie gelten Dir Wer kennt sie? Nur wir. Nur wir kennen sie Arglos vergessen wir sie Wortlos brennen wir sie in uns ein. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
BEIDSEITS
Wie viele Geister sind hier? Wie viele Menschen sind wir? Hier oder dort Wir sind alle vor Ort wir und Ihr. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
ZUSTAND
Die Nacht ist eine schwarze Leinwand Helle Gedanken säumen sie am Rand Uns verbindet ein unsichtbares Band Meine Worte sind meine ausgestreckte Hand Sie sind meiner Liebe hörbares Gewand Lesbare Sehnsucht tiefer als Verstand Betrachte sie als Leihgabe, als Pfand, und bringe sie zurück an meinen Herzstrand. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
GEIST, KENNE DEINE AUFGABE
Eine Maschine fragt Dich, ob sie für Dich denken und sprechen soll. Sagst Du Ja, vergisst Du Dich, verlierst Dich, und findest es sogar bequem und toll. Doch schöpfen ist nicht die Aufgabe von KI, schöpfen ist die Nahrung des Menschengeistes. Egal wie schön das KI-Ergebnis ist, kann sie nie den Geist reifen lassen ohne Selbsterreichtes. Dem Kaiser des Kaisers, Gott Gottes, dem Verstand Denken, dem Geist Empfindung, der künstlichen Intelligenz Sammeln, Grobes, dem Mensch körperliche und geistige Anstrengung. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
LÜGEN LIEGEN
Lügen liegen wie ein See zwischen Wahrheit und Weh lassen sich ohne Schmerz nicht überqueren einwärts oder auswärts. Sie liegen einfach da, schwerwiegend mit allem, was sie verschwiegen. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
WEIHNACHTEN HEUTE
Heute soll Weihnachten sein? Viele Menschen fühlen sich allein. Es ist bei Vielem hohl, leer und kalt. Das Jahr fühlt sich alt an, sehr alt. Wo ist das Kind, das innere Kind? Wo das Kindliche, warm und lind? Wo das Menschliche, friedlich und wahr? Wo das Göttliche mit himmlischer Schar? Wo die tiefgründige Auseinandersetzung mit der Botschaft Jesu tiefer Bedeutung? Wo das geistige Erwachen der Jetztzeit, die Neugeburt der Menschen in Echtzeit? Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
HERZFLUG
Mein Herz sehnt sich wie ein Flugzeug drängend durch die Wolken stürmisch eilig RaumZeit brechend dem Fingerzeig der Liebe folgend, fühlend sich heimisch nur in Leidenschaft und in Erregung, noch mehr in Empfindung und in Bewegung, sehnt sich nach authentischer Erfüllung, nach Wirklichkeit und nach Veredelung - und startet wieder neu nach jeder Landung. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der deutschen Dichtung
