Herz reicht noch nicht aus
Zum Artikulieren
Kopf reicht noch nicht aus
Zum Empfinden
Sprachlos mag ich sein
Doch nie ohne Empfindung
Das Feuer in mir.
Sprachlos mag ich sein
Aber nie ohne Empfindung
Das Feuer in mir.
– Che Chidi Chukwumerije.
Herz reicht noch nicht aus
Zum Artikulieren
Kopf reicht noch nicht aus
Zum Empfinden
Sprachlos mag ich sein
Doch nie ohne Empfindung
Das Feuer in mir.
Sprachlos mag ich sein
Aber nie ohne Empfindung
Das Feuer in mir.
– Che Chidi Chukwumerije.
The bullet leapt
Wept the barrel with
Sorrow’s silent shriek protesting
The bullet’s hunger
Feeding the
Blood bank’s Belly, saving
Not life, but your account
Of – what? – your life?
Countless Cowries
Bagged in bloated
Human hide
Yet not enough to buy back
Recompense.
– Che Chidi Chukwumerije
Was Dir weh tut
Tut mir leid…
Wehmut tut leid
Leidenschaft tut weh.
Weh, Mut, Leid
Leiden schafft weh
Weh. Weh.
– Che Chidi Chukwumerije.
Never look too deep into another person’s eyes
Never follow far the trade another person plies
Never question hard the words another person says
Never study long the games another person plays
Never think a king has all it takes to be a king
Never think a singer always has a song to sing
Never think a warrior has a warrior-heart in him
Never think a woman has true purity within
Never expect that your friend considers you their friend
Never expect that your guard will guard you to the end
Never expect that your secrets will be safe with me
Never expect that you can honour your vows truly
Because, my brother, man has turned into a beast of late
Because, my sister, yesterday we wandered out a gate
Because, my dear friend, there’s a new colour surrounding us
Because, my friend, people of planet earth have lost the Cross.
– Che Chidi Chukwumerije
See there, a stream
It flows only at night
How can this be?
Who melted my frozen pride?
Who taught me how to cry
When the night is singing?
The book of my life
The pages start revealing
Every petal of blossoming pain
The seed was mine, I broke the ground
And sealed it over with a pound of pride
Not a drop of remorse
Or so I thought.
Yet see, there, a stream
It flows at night in my loneliness
Pride thaws and falls like rains of regret.
– Che Chidi Chukwumerije.
Sie:
Wie geht’s Dir?
Ich:
Wenn ich das beschreiben könnte
Wäre ich ein König
Und der reichste
Berühmtester Schriftsteller
Der Welt
Und ein wahrer Dichter.
– Che Chidi Chukwumerije.
You had to go to hell
To get the truth
After your ejected it
In heaven.
Don’t you know?
That’s the way it works
My friend
Hope you get it now.
Hell is Heaven’s secret school.
– Che Chidi Chukwumerije.
Nadine von Hassliebehamburg hat diese elf Gedanken als Fragen an mich formuliert, auf die ich gerne reagiere:
1. Was ist deine liebste Uhrzeit des Tages und warum?
Zwischen 3 und 4 Uhr morgens. Innerhalb dieses Zeitraums lese und schreibe ich oft – oder liege schlaflos wach und denke nach, bzw versuche, nichts zu denken.
2. Welchen Tick bzw. welche Macke würdest du wirklich gern loswerden?
Ich kaue manchmal auf meiner Zunge – ein Überbleibsel der Anspannung und Nervosität meiner Kindheit.
3. Was ist deine liebste Macke bei anderen?
Bei jedem ist es was anderes. Aber i.d.R sind es irgendwelche zum Habitus gewordene Ausdrucksformen der Unbeholfenheit oder der Frechheit.
4. Hat sich das Bloggen bei dir im Laufe der Zeit verändert? Wie?
Verändert nicht; wohl mir deutlicher gemacht, warum Dichtung und Prosa zwei völlig unterschiedliche Gattungen sind. Als Blogger an sich bin ich noch Neuling. Ich versuche noch, gedanklich mich in die Möglichkeiten einzuarbeiten, die Bloggen bietet.
5. Was machst du an einem Sonntag?
Was auch immer an dem jeweiligen Sonntag gemacht werden muß und darf. In der Regel sind es Dinge, die einer gewissen äußeren Entspannung und der inneren Vertiefung dienen.
6. Was würdest du niemals an einem Sonntag tun?
Das weiß ich nicht.
7. Deine Lieblingsstadt? (Und warum?)
Meine Geburtsstadt, Lagos in Nigeria. Das Leben dort ist unmittelbar.
8. Wann hattest du das erste Mal in deinem Leben das Gefühl, wirklich klar zu sehen?
Mir wurde irgendwann klar, daß mir diese Klarheit immer noch fehlt. Wann genau mir das aber klar wurde, ist mir nicht ganz klar.
9. Dein Lieblingsbuch? (du weißt ja…warum?)
„The Fountainhead“ von Ayn Rand. Die Hauptfigur, Howard Roark, besteht darauf, nicht nur sich selber zu sein, sondern – vielleicht wichtiger – ein Individuum zu sein, auch wenn er dadurch sich von anderen stark unterscheide. Dafür zahlt er einen hohen Preis, gewinnt aber auch einen hohen, vielleicht höheren, Preis am Ende.
10. Wovor hast du Angst? (…nein, du musst nicht erzählen, warum.)
Davor, mein Leben dafür einzusetzen, nach einem Ziel zu streben, das sich letztendlich als wertlos erweist.
11. Wenn du an Wiedergeburt glauben würdest, wer wärst du dann schon gewesen?
Ich glaube an die Wiedergeburt und weiß, wer ich einst war: Ich.
Deshalb ist mir die Gegenwart, das Hier und Jetzt, wichtiger. Denn ich war, bin und werde immer ich sein. Zeit ist mir unwichtig. Nur Sein ist wichtig. Sein ist alles – ist Zeit, ist Raum, ist Leben und Erleben.
– Che Chidi Chukwumerije.
(Aus den Archiven)
Sie rollt…
Verschollene Zeit
In wie weit
Seit gestern Abend
Verweilst du noch an meiner Seite?
Sie bleibt. Treibe ich?
Nach vorn und nach hinten, ab und zu
Bleibe ich?
Verschollene Zeit
In wie weit
Seit gestern Abend
Verweilst du noch an meiner Seite?
Eine Hexe kam zu Besuch
Ich wusste nicht weiter
Aber als ich erwuch…
Schau, so ist es nun:
Auf der anderen Seite bin ich wach.
Verheißene Zeit
In wie weit
Seit einer Ewigkeit
Verweile ich noch unterwegs zu mir?
So war es einmal…
– Che Chidi Chukwumerije.
Your love was most present
In my life’s soup
When you were quietly absent
Your sea is a strong wall
Too deep, too intense, too wide
I don’t want it all
A pinch of you
On my flaming restless tongue
My dear, will do
You salivate my secret cult
With your infrequent invisible visits
Like salt.
– Che Chidi Chukwumerije