REALITY

Reality is a stranger. And we live in it, and live with it, but we don‘t know or understand it. We don‘t know what it’s Laws are, why it does the things it does. Why we fall sick, why we die how we die when we die. Why the Fulfilment of our dreams are cut short unexpectedly. Those who pray are not spared. Those who don’t, don’t fare better either. We live in Reality, something strange that we don’t understand. Understand why it apportions this to that person and that to this person. Why it is so inexorable, so unyielding, so mysterious. Why it will hit you tomorrow with something you don‘t expect today. Why?

Abd-ru-shin explained the Laws of Creation in his book The Grail Message „In the Light of Truth“ the best I have ever heard or read them explained. I return to it ever and again, to find clarity. But knowing of Reality is one thing. Becoming in harmony with Reality is the next step, and the hardest. Because for that, a person has to change, really really change from deep within. And only Reality itself can change a person that deeply. The more Reality confronts and confounds one, and hits one, the deeper it simultaneously seeks to pave its way deep into one, until it gets to that immortal light within one‘s core which alone can burn in harmony with Reality. Only then, at that final moment, will Reality cease to feel like a stranger, and start to feel like a father, like a teacher, like a guardian, like mother and like Home.

– Che Chidi Chukwumerije

DAS WAHRE STERBEN

Spürt der Gefallene seinen Fall?
Hört der Taubgewordene einen Widerhall?
Ist dem verirrten Vertriebenen im Tal
des Dunkels irgendwann alles egal?
Was geschah dem Drange, der einmal
zur Geburt trieb in den Weltenkreißsaal
auf der Suche nach dem Ewigen Gral?

Che Chidi Chukwumerije
2019: Das Jahr der deutschen Dichtung

QUELLENTRUNK

Heute gehört dem Gral
Denn ihn gibt es wirklich
Auch wenn Du ihn noch nicht gefunden hast
Ist er tatsächlich

Denn der Mensch ist nicht Fleisch
Er ist geistig innerlich
Und die Lebensspeise des Geistigen
War göttlich ursprünglich

Die größten Dinge geschehen
Unaufdringlich
Die Gesetze stehen und bestehen
Unerschütterlich

Der Gral wird wieder enthüllt
Die Schöpfung geht weiter
Voll mit neuem Drang zu erklimmen
Die Himmelsleiter.

Che Chidi Chukwumerije
2019: Das Jahr der deutschen Dichtung

ANTWORT SUCHT FRAGE

Wie geht es Dir?
Ist die Frage, die ich am wenigsten
Beantworten kann.

Wie läuft Dein Tag?
Ist eine andere Art, zu sagen
Ich denke an Dich.

Liebst Du mich?
Ist die traurigste Aussage, die ein Mensch
Über sich tätigen kann.

Darf ich Dir helfen?
Ist die intimste Annäherung überhaupt Vom Mensch zum Mensch.

Der Tag neigt dem Abend
Der Abend der Nacht
Die Nacht dem Morgen
An dem alles wieder erwacht

Und das größte Fragezeichen
Der Menschengeist –
Wird er die Antwort erkennen
Die ihn umkreist?

Che Chidi Chukwumerije
2019: Das Jahr der deutschen Dichtung

NEUGEBOREN IST NICHT IMMER NEU

Neubau. Eine neue Siedlung
Sie ziehen ein mit altem Gepäck

Autobahn, frisch geteert
Die selben Huper – Weg! Weg!

Jede Geburt ist Wiedergeburt
Neuer Sitz, alter Gurt
Du landest trotzdem in Frankfurt

Sanft erzogen und doch nicht scheu
Unerzogen und dennoch treu
Neugeboren ist nicht immer neu.

Che Chidi Chukwumerije.
2019: Das Jahr der deutschen Dichtung.

TREUE

Ich las in der Gralsbotschaft
Über Treue und über Pflicht
Daß die Pflicht keine Treue schafft
Nur die Liebe kennt der Treue Angesicht

Du kannst alle Aufgaben erledigen
Zuverlässig, gewissenhaft
Doch Deine wahre Treue gilt nur demjenigen
Der erwecket Deiner Liebe Kraft

Wo die Liebe ihre Wurzeln schlägt
Da blüht die Treue und gedeiht
Man kann es nicht ändern, es prägt
Es übernimmt des Geistes Persönlichkeit

Nicht das Verliebtsein zählt, gewiß
Noch Selbstsucht, Schwächeduldung, Festkleben
Nur selbstlose Liebe, die bereit ist
Für das Geliebte alles (auf)zugeben.

– Che Chidi Chukwumerije.
Mein Jahr der deutschen Dichtung.

GRALS-GEHEIMNIS

Das Wort steigt empor
Übersteigt die Grenze aller Wortspielerei
Eine neue Erneuerung, wir stehen ihr bevor
Und wieder tiefste Anbetung; bei manchen, Träumerei

Die Welt nun voll von Herzen
Die sich sehnen, einfach nur sehnen
Die Welt voll auch von Schmerzen
Und salzigen Tränen

Nun warum weinst du, mein Herz?
Spürst du’s nicht, wonach du dich sehnst?
Warum weinst du so, Menschenherz?
Erträgst du’s nicht, wenn du dich ausdehnst?

Das Licht soll in die Erde einbrechen
Aus dem Gefäß bricht’s: Brot, Wasser und Wein
Das Licht soll dann über die Welt brechen
Und dazu sollst du auch ein Mittler sein.

– che chidi chukwumerije.

CHRISTMAS ON GRAILLAND

Ibises of paradise
Crows of light
Echoes of Dove and Rose
Palm Trees and Christmas Day

From high up on a Tower
Bells ringing
Come to rest…
And the rest is Christmas Day

Side by side
We shoulder the walk up
The Mountainstar, unto the
Mountaintop

And peace.
For we are not walking alone
We are walking alone
With nature’s laws.

– Che Chidi Chukwumerije.

NEVER STOP SEEKING THE GRAIL

Works that stay
And show the way
To travelling spirits
On the right road
Long after I myself have passed
This way.

Not works of vanity
Nor dance of insanity
But honesty to my spirit
Who drank whilst thirsty
And knows the source of eternal water
The Grail’s Fountain.

Some seek politics
Some seek academics
Some believe in race issues
Some ideology or religion
And many will seek only pleasure
And self.

But through history
An inner mystery
Occupies all human spirits
It doesn’t die or fade –
The urge to know the true meaning of
The chalice, the stone, the mystery, the fountain,
The beginning, the origin, the genesis, the portal, the Grail.

– Che Chidi Chukwumerije.

EIN ANDERER UMGANG MIT DU UND SIE

Sie, nicht weil Sie mein Vorgesetzter oder meine Chefin sind, sondern weil wir einander innerlich fremd sind…

Du, nicht weil wir Kollegen oder Nachbarn sind, sondern weil wir geistig im Gleichklang schwingen.

Und Sie, obwohl wir gleichalt sind, und in den selben Bekanntschafts- oder Arbeitskreisen uns befinden, sind mir irgendwie fern… ungleichartig… und intuitiv zolle ich Ihnen den dazu nötigen Respekt, Ihren Raum…

Und Du, obwohl wir uns erst kennen gelernt haben, oder es anscheinend uns nichts verbindet, was Nähe zulässt, bist mir vertraut ohne Ende und ich fühle mich bei Dir zu Hause und in der Gesellschaft eines Freundes.

Und selbst wenn einige die Sprache zum politischen Machtinstrument des Teilens und Herrschens, oder zur gesellschaftlichen Umgangsform des Lügens, des Verbergens und der Grenzüberschreitung abwerten…

bleibt trotzdem des Menschen Wort dessen BUND, denn seine Aus-sprache ist jeder. Höflich, Sie. Ehrlich achtungsvoll.
Vertraut, Du. Intim und sehr vertraut.

Che Chidi Chukwumerije.