Antwort sucht Klage
Trennung sucht Anziehung
Korrigierung sucht Fehler
So wandere ich suchend durch mein Erdenleben
Und komme nicht auf die Ursache meines Leidens
Ich möchte etwas wieder gut machen
Weiß aber nicht was.
– CHE CHIDI CHUKWUMERIJE.
Antwort sucht Klage
Trennung sucht Anziehung
Korrigierung sucht Fehler
So wandere ich suchend durch mein Erdenleben
Und komme nicht auf die Ursache meines Leidens
Ich möchte etwas wieder gut machen
Weiß aber nicht was.
– CHE CHIDI CHUKWUMERIJE.
Da tauchten sie wieder
Vor mir auf
Fußabdrücke in der Nacht
Einer nach dem anderen…
Wie Lichtblicke führen sie mich
Durch mein Ungewissen
Jedes Verschwinden ist ein verlorener Freund
Eine enttäuschte Hoffnung
Ein gebrochenes Versprechen
Auch ich bin nicht unschuldig.
Jeder Lichtblick ist Empfindung
Ist Fußfassen, Erkenntnis, Gewissen.
– CHE CHIDI CHUKWUMERIJE.
Gleich so, wie ich von Dir
Himmlischem Strom
Hingetragen bin, zu mir…
Genau so
Ströme ich
Weg…
Ich schaue in das fließende Wasser
Es ist mein Herz
Das fließt…
– CHE CHIDI CHUKWUMERIJE.
Ich erinnere mich an diesen neuen Tag
Als hätte ich ihn schon mal durchlebt
Alles, was er an Überraschungen bringen mag
Hab ich irgendwie schon vor-erlebt.
Wie oft tagt die selbe Zeit
Bevor ihre Zeit um ist?
Sei für eine Wiederholung immer bereit
Weil die Zeit krumm ist.
Die innere Uhr tickt eben auch
Übermittelt die Botschaft der Zeit
Etwas in Deinem Bauch
Sagt Dir: sei bereit – es ist so weit.
Mach Dich offen und drück mich raus
Mach Dich fertig, jetzt geht’s nach Haus.
– Che Chidi Chukwumerije.
Flashback: Auszug aus meinem Interview zum lyrischen Mittwoch 15.
– 10. Juli, 2013), vor 3 Jahren.
Ich sehe in der Ferne
Eine Linie grüner Bäume
Am anderen Ufer
Einen unklaren Umriss
Nebelumgeben
Eine sagenumwobene ferne Zeit
In der Vergangenheit oder in der Zukunft
Aber nicht in der Gegenwart
Gegenwart ist dieser Tisch
Gegenwart ist das vorbeiziehende Kanu
Gegenwart ist die Lagune, das Ufergras, meine Sehnsucht
Ich kann sie alle tasten, schmecken
Und verstehen
Doch die grünen Träume dort in der Ferne
Sind ungewiss –
Sie sind das Schlummernde in mir…
– Che Chidi Chukwumerije.
Interview zum lyrischen Mittwoch 15.
– beim Sebastian Schmidt von Textbasis.
Ich setze mich ruhig
Auf die Bank Deiner Liebe
Pfeife durch gezogene Lippen
Lache mit den Vögeln
Bin ich einsam? – Wer weiß?
Bin ich traurig? – Wer weiß?
Ich sehe freudig aus
Pfeife mit den Vögeln
Ich bin auf Erden
Wanderer aus undenklichen Urfernen
Bin ich von Heimweh gefüllt? – wer weiß?
Ich bin wanderfroh, wach und wieder da
Und, auf meiner Rückreise
Setze ich mich ruhig auf die Bank
Deiner Liebe
Einen Augenblick harre ich
Und dann bin ich wieder gegangen
Flügel, winkend, eine Erinnerung…
– Che Chidi Chukwumerije.