Fokussiere Dich nicht auf die Größe des zu erklimmenden Berges, sondern ernst gewappnet mit dem Ziel Deines Endwerkes konzentriere Dich auf Ausführung des täglichen kleinen Schrittes. Dein Vermächtnis ist die Hochrechnung Deines einfachen täglichen Auftrittes. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
der Veränderung
MANN
Du weißt nicht, was Du ertragen kannst Bis Du es ertragen musst. Du weißt nicht, was Du überleben kannst Bis Du es überleben musst. Wie fühlt es sich an, Wenn eine ganze Gruppe Jagd auf Dich macht? Wie fühlt es sich an, Wenn ein Auto aus dem nichts in Dich kracht? Es fühlt sich wie das Leben an Wo Du nicht weißt, wem Du vertrauen kannst. Es fühlt sich wie das Leben an Wo Du lernst, daß Du Dir selbst vertrauen kannst. Der Samen stirbt in der Erde Eher er zum Baum wiederauferstehen kann. Mein inneres Kind starb auf der Erde Damit ich wiederauferstehen konnte als Mann. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
WIRD DIE WELT
Werden wir eines Tages zurückschauen Und denken, wir haben die Welt gerettet? Oder wird die Welt eines Tages zurückschauen Und sagen, Gott hat mich vor den Menschen gerettet? Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
TÄGLICH SCHWARZ
Ich weiß nicht Wie der Tag das macht Mich verändert Bis vor Mitternacht Ich weiß nicht Wie die Gesellschaft es schafft Täglich mir zu nehmen Und zu geben Kraft Ich weiß nicht Wie das Leben das kann Jeden Tag zu zaubern Aus mir einen neuen Mann Nur eines weiß ich Diese dunkle Haut Ruft die vermittelnden Erlebnisse Täglich und laut. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
FERN UND NAH
Die Welt ändert sich schneller als unsere Clichés hinterher laufen können - Brülle sie so laut wie Du magst sie zerflattern wie Rauch im Winde. Schwarze entsprechen ihren Clichés nicht Weiße entsprechen ihren Clichés nicht Männer nicht, Frauen nicht, Schwulen nicht Fremde, Behinderte, Obdachlose, alle nicht. Niemand ist noch das, was er sein soll. Und als ich die Verwirrung in allen Augen sah dachte ich mir, wie fern wir voneinander sind und doch so nah. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
MORGEN BIST DU WEISER
Du wirst nachts Stimmen hören in Deinem Herzen Schenk nicht allen von ihnen Glauben Tauche sie in Dein Schweigen ein Und warte… Du wartest nicht auf ihr Wachstum Du wartest auf Deins Du wächst und lernst zu unterscheiden zwischen den wahren Stimmen und den falschen. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
MEHR IN DIR
Komm zu mir Ich öffne Dich Dir Nicht mir Du bist Dir das größere Geheimnis Das wichtigere Du musst es nur zulassen Folgen, wenn ich Dich führe Du wirst Dich neu begreifen und fassen Wenn ich Dich innerlich berühre. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
NEUBAU
Veränderungen Zu schnell zu sehen Zu verstehen Heute Nacht bin ich seit langem wieder abstrakt, ein Baustein Veränderungen Zu schnell zu widerstehen Zu umgehen. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
ZUKUNFTSSCHMIEDE
Wüsstest Du, daß wir Magier sind? Jeden Augenblick zaubern wir Neues hervor: Die Zukunft. Und das können wir bis in alle Ewigkeit tun In Neuland hinein reisen, findend jeden Augenblick eine neue Ankunft Jeder Augenblick eine neue Herkunft Über Deinen Weg gibt allein Deine Sehnsucht wahre Auskunft. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
WESENTLICH MÖGLICH
Mach einmal täglich das Unmögliche möglich; Der Tag nimmt es mit und kehrt nie wieder zurück. Mach kleine Dinge groß und große Dinge klein, Finde in Deinem täglichen Kampf Dein Glück; Löse Deines Geistes Rätsel, Stück für Stück. Nimm Deinen Platz in der Mitte ein, Nicht an der Oberfläche, nicht am Rand - In der Mitte des Wesentlichen, meine ich. Das Wesentliche sei innerlich Dein Land, Tiefer als Gesellschaft, Genen und Sand. Che Chidi Chukwumerije Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
