Viele Menschen
Wenige Freunde
Viele Freunde
Wenig Freude
Viel Freude
Wenig Lachen
Viel Lachen
Wenig Lächeln
Viel Lächeln
Wenig Liebe
Viel Liebe
Wenig Licht.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Viele Menschen
Wenige Freunde
Viele Freunde
Wenig Freude
Viel Freude
Wenig Lachen
Viel Lachen
Wenig Lächeln
Viel Lächeln
Wenig Liebe
Viel Liebe
Wenig Licht.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Egal wie lang Dein Schatten wird
bist Du immer größer als er
Egal wie klein Dein Schatten wird
bist Du immer winziger als er
Du kannst mir nicht entkommen
Ich kann Dir nicht entkommen
Wie Ruf und Rückruf.
Wie Traum und Schicksal
Wie Lippen und Lächeln
Und Augen und Blick –
Und heute und morgen –
Du kannst mir nicht entkommen
Ich kann Dir nicht entkommen
Egal wie fern wie nah wir sind.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Ich überquerte einen Ozean aus Traum und Schmerz;
Ich überquerte einen Ozean aus Spaß und Scherz;
Ich suchte Frieden, doch – Ihr ahnt es –
Auch die neue Heimat brach mir das Herz.
Egal, wo wir sind, die Arbeit bleibt das Gleiche;
Zielort Freude: Umstellung der Weiche
Kontinuierlich flüchtend, kontinuierlich bleibend wie eine
Stehende Welle. Gefangen in der Seiche.
Manchmal kommt das Neue in altbekannter Form;
Manchmal kommt das Altbekannte in neuer Form.
Wir blicken stetig und mutig nach Vorn –
Veränderung ist für den Menschengeist die uralte Norm.
In uns ist – es ist kein Klischee – Magie
Wir reden nicht, wir tauschen gegenseitig Energie
Das Erdenleben ab und wann neu denken macht Dich
Zum normalen Menschen, aka zum Genie.
– Che Chidi Chukwumerije</em>
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
LIEBHABER
Der Fluss rennt wie eine verrückte Frau
mit Beinen überall links und rechts geworfen
Bis er unser Tal erreicht
Dann auf einmal fängt er an zu tanzen
wie ein verrückter Mann
mit Beinen überall links und rechts geworfen.
Du siehst ganz deutlich den Unterschied
zwischen den zwei
und doch ist es der selbe Fluss.
Wenn unser Tal sein Höhepunkt ist,
dann ist es doch sein Gipfel.
Du siehst ganz deutlich den Unterschied
zwischen den zwei
und doch ist es das selbe Gefühl.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Selbst unsichtbare Füße
hinterlassen Abdrücke –
wie merkwürdig
Wichtig ist nicht die Wirkung
sondern die Auswirkung
Es gibt immer eine Rückwirkung
Selbst unausgesprochene Worte
bleiben laut im Gedächtnis
und sind Teil der Geschichte
Sie lauern zwischen den Zeilen
Als Lügen verkleidete Wahrheiten
Als Wahrheit verkaufte Lügen.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Die Wolken waren meine Gedanken
die ich von Dir fern hielt
doch wenn ich weine, rühren sie Dich
Aber nur kurz.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung

Wenn ich Geld wäre
würdest Du mich ausgeben
oder für Dich behalten?
Mit mir die Welt einigen
oder die Welt spalten?
Armut schaffen oder ausschalten.
Die reichsten Menschen
sind reich mit Menschen.
Und je mehr Menschen sie befreien
desto mehr Menschen sie erhalten
und nie fehlt es ihnen an Menschen.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Jeden Tag steigt Houdini
in die Arme des Todes ein
und muß sich befreien, bevor er stirbt.
Eines Tages
drehte er die Reihenfolge um und
starb zuerst
– und wurde befreit.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Sonntag Nachmittag
Die Stadt geruhsam wie ein Schlafwandler
Dreht sich in der faulen Märzsonne
Einzeln, in zweier Dreier Gruppen
Die Menschen schweben unbekümmert vorbei
In Zeitlupe
Sie sind die nachträglichen Gedanken der Stadt
Die Antwort des Wochenendes auf die alte Woche
Die Fragen des Wochenendes an die neue Woche.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung
Die Vorhänge zwischen den Emotionen
fallen wie gefaltete Farben, wenn sie zögernd
ihre gebrochene Farbtonleiter sich herunter tasten,
die eine Farbe suchend, die nicht existiert.
Es gibt zu viele Zwischenlieder –
Mitglieder der menschlichen Familie –
Wo höre ich auf? Wo beginnst Du?
Unser Vielfalt, wie ein Überraschungsei,
zaubert tägliche neue Farben ans Licht.
– Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung