NACHT

Es fing mit der Dichtung an
In der Nacht
Zu waren Augen nicht
Im Gegenteil
Doch geblendet vom ewigen Lichte
Der Liebe

Wir sahen keine Wiese
Keinen Hang, keinen dunklen Wald
Sahen keine Tiere, keinen schwarzen Vogel
Gegen den blauen Himmel
Wir sahen nichts in der Welt
Wir sahen nur uns.

Wir sahen keine Wiese
Keinen Hang, keinen dunklen Wald im Hintergrund
Sahen keine Tiere, keinen schwarzen Vogel
Im langsamen Kreis gegen den blauen Himmel
Doch war es, als sähen wir das alles
Und mehr
Als wir uns sahen…

Und, als wir uns sahen
Und alles andere ahnten
Alles Gute
Hatten wir für den Augenblick
Den Frieden.

– Che Chidi Chukwumerije.

5 thoughts on “NACHT

  1. Wie immer wundervoll,
    und dieses Mal sogar noch ein bisschen mehr 🙂

    Dieses Nicht-Sehen und dadurch gleichzeitige Sehen von allem und noch mehr gefällt mir sehr gut!

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    1. Das hast Du aber auch schön, sehr schön, ausgedrückt! So ist das. Manchmal muß man die Innenwelt betrachten, um die Außenwelt im richtigen Kontext zu erkennen.

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