MORGEN VIEL LEICHT

Ich spüre den Morgen in der Luft
aber er ist nirgend in Sicht,
ich finde ihn nicht.

So wie ich Dich in mir spüre
und finde Dich nicht,
meinen Sonnenschein, mein Licht.

Doch es schwebt schon der Morgenduft;
Ob aus Passion oder aus Pflicht
zeigt der Morgen täglich sein Gesicht.

Du aber schreitest nie durch die Türe
in meinem inneren Dickicht –
außer ab und zu als Gedicht.

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung

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